• 14.11.2011, 08:00:32
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Österreichs Pensionskassen sitzen auf kräftigen Verlusten

Und diese 2.Säule soll die angeblich gefährdete ASVG absichern?

Wien (OTS) - PEKABE hat schon im August in seiner Pressekonferenz
auf die bedrohliche Situation hingewiesen und damit bewiesen, dass
die Pensionskassen in ihrer derzeitigen Form zu
Geldvernichtungs-Institutionen mutiert sind.
Das hat Mag. Andreas Zakostelsky, seines Zeichens Vorsitzender des
Fachverbands der Pensionskassen, damals als reine Panikmache
zurückgewiesen. Auf Grund der Entwicklung der letzten drei Monate
stellt sich aber endgültig die Frage: Auf welchem Stern lebt Herr
Zakostelsky eigentlich?
Nach den ersten neun Monaten des Jahres 2011 lag die
Durchschnittsperformance der Kassen laut Kontrollbank bei minus 3,97
Prozent, tagesaktuell liegen sie bereits bei minus 5% Prozent !
Bei betrieblichen Zusatzpensionsansprüchen addieren sich die
Kürzungen aus dem Veranlagungsminus plus dem jeweiligen
Rechnungszins. Dieser Rechnungszins bedeutet bei beitragsorientierten
Verträgen jenes Ergebnis, das von der Pensionskasse erreicht werden
muss, um nominell gleichbleibende Leistungen zu gewährleisten.
Es ist somit zum Jahresende mit abermaligen
Pensions(anwartschafts)kürzungen in Höhe von gut 10% zu rechnen
(Verlust der Pensionskasse zuzüglich üblichem Rechnungszins), damit
werden sich per 1.1.2012 zahlreiche Pensionsansprüche bereits mehr
als halbiert haben!
Derzeit haben die Pensionskassen rund 800.000 Kunden
(Anwartschafts- und Leistungsberechtigte), das veranlagte Vermögen
liegt bei rund 15 Milliarden Euro - es wird voraussichtlich eine
Milliarde davon per 1.1. 2012 definitiv und unaufholbar vernichtet
sein.
Als "Notbremse 5 nach 12" bietet für die 800.000 ausschließlichen
Verlustträger der Pensionskassenmalaise wohl nur mehr
www.stoppdempensionskassenflop.at einen möglichen Lösungsansatz: ein
Volksbegehren für eine Reform, die auch die derzeitigen alleinigen
Verlierer, 60.000 Pensionisten und eine knappe Dreiviertelmillion
Aktive wenigstens einigermaßen schadlos halten kann. Die Aktivierung
auf dieser Internetseite, einer privaten Initiative, wird von Pekabe
vor allem unseren noch aktiven Kolleginnen und Kollegen ans Herz
gelegt - gemeinsam sind wir 99 Prozent!

Rückfragehinweis:
Günter Braun
Pressesprecher des PEKABE-Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
Mailto: [email protected]
Tel. 0699 - 111 58 699

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PKB

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