- 13.11.2011, 13:12:01
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Rasinger: ELGA muss zum Wohle der Patienten sein – Verhandlungen statt "Brechstange"
Wien, 13. November 2011 (ÖVP-PK) "Das Vorgehen von
Gesundheitsminister Stöger punkto Elektronische Gesundheitsakte
(ELGA) hat zu Unmut bei den Betroffenen geführt. Das liegt daran,
dass es der Minister sträflich verabsäumte, mit Ärzten und den
Patientenvertretern – der Patientenanwaltschaft – aufklärende
Gespräche zu führen. Stattdessen möchte er offensichtlich hier
etwas mit der Brechstange erzwingen", so heute, Sonntag, der
Gesundheitssprecher der ÖVP, Erwin Rasinger, in einer ersten
Reaktion auf die ORF-Pressestunde. "Kein Mensch will zurück in die
Steinzeit", so Rasinger. Es sollten selbstverständlich alle
elektronischen Möglichkeiten genützt werden, aber ausschließlich
zum Wohle der Patienten und ohne die Vertraulichkeit zwischen Arzt
und den Patienten zu gefährden. ****
Rasinger fordert Stöger zudem auf, auch anderweitig die
Prioritäten nicht aus den Augen zu verlieren und macht auf Lücken
der österreichischen Gesundheitsversorgung aufmerksam. So sei es
z.B. seit Jahren nicht möglich auch nur eine Million Euro für die
Rehabilitation schwerstkranker Kinder aufzutreiben. Rasinger: "Und
auch für die Hospizarbeit für sterbenskranke Kinder gibt es
überhaupt kein Geld." Auch für die Ausgaben für die Lehrpraxis
junger Ärzte sowie für den dringenden Ausbau der
Gesundheitsprävention seien die Mittel sehr bescheiden. "Stöger ist
gefordert sich auch hier einzusetzen. Seine teilweisen
Selbstbeweihräucherungen in der Pressestunde sollte er hinkünftig
bleiben lassen", so Rasinger abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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