- 11.11.2011, 12:37:55
- /
- OTS0207 OTW0207
Frauenberger erfreut über Ende des Bindestrich-Verbots
"VfGH beseitigt politische Böswilligkeit"
Wien (OTS) - Hoch erfreut ist die für Antidiskriminierungsfragen
zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger über die Entscheidung des
Verfassungsgerichtshofes, das bisherige Bindestrich-Verbot in
Doppelnamen eingetragener PartnerInnen aufzuheben. Frauenberger hat
dieses "diskriminierende Zwangsouting" erst gestern im Rahmen einer
Fachkonferenz heftig kritisiert. "Der VfGH beseitigt mit seinem
Entscheid eine politische Böswilligkeit, die ans Absurde grenzte", so
die Stadträtin.****
Frauenberger hofft, dass Justizministerin Karl nun von sich aus
tätig wird und eine weitere Diskriminierung im Namensrecht beseitigt:
Gleichgeschlechtlichen PartnerInnen ist es nämlich verwehrt, einen
gemeinsamen "Familiennamen" zu tragen. Für sie wurde eigens die
Kategorie "Nachname" geschaffen. Auch diese Regelung sei
diskriminierend und durch nichts zu rechtfertigen, so die Wiener
Stadträtin. (Schluss) lac
Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Mag.a Marianne Lackner
Tel.: +43 1 4000 81853
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK






