- 11.11.2011, 10:43:10
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Stöger: "Gesundheitsleistungen dort anbieten, wo sie gebraucht werden"
Österreichisches Gesundheitssystem noch effizienter und kostengünstiger gestalten - Prävention wichtig
Wien (OTS/SK) - "Die Patientinnen und Patienten müssen die Chance
haben, die wirksamste zur Verfügung stehende Medizin und die
bestmögliche Gesundheitsversorgung zu erhalten", sagte
Gesundheitsminister Alois Stöger gestern, Donnerstag, bei der
Diskussionsreihe "Gesundheit im Dialog" mit dem Titel "Zersplitterte
Kompetenzen, Spitalslastigkeit und Ineffizienzen - Reformpotentiale
an den Schnittstellen des österreichischen Gesundheitssystems". "Das
Ziel ist, bei guter Gesundheit länger zu leben und dafür brauchen wir
Rahmengesundheitsziele", so Stöger. ****
Österreich brauche nicht wie derzeit zehn Spitalsgesetze, meinte
Stöger im Zusammenhang mit der Spitalsreform: "Es geht darum, die
Planung, Steuerung und Finanzierung im Spitalsbereich in einer
gemeinsamen Verantwortung zu konzentrieren", erklärte Stöger, um das
sehr gute österreichische Gesundheitssystem noch effizienter und
kostengünstiger zu gestalten. "Ziel ist es, den Menschen die richtige
Gesundheitsleistung dort anzubieten, wo sie es brauchen", so der
Gesundheitsminister.
Ein weiterer wichtiger Punkt um die Qualität im Gesundheitswesen zu
erhöhen und Kosten zu senken, sind Präventionsmaßnahmen. Mit bereits
umgesetzten Projekten wie der Kindergesundheitsstrategie mit z.B.
Gratisimpfungen für Kinder und der Initiative für gesündere
Schulbuffets wurde bereits ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung gesetzt. "Wir brauchen mehr Prävention und ein stärkeres
Bewusstsein für Gesundheitsvorsorge innerhalb der Bevölkerung", so
Stöger, denn "Prävention ist ein Garant für ein längeres und
beschwerdenfreies Leben".
Am Podium befanden sich neben Gesundheitsminister Alois Stöger auch
Sonja Wehsely, Stadträtin für Gesundheit und Soziales der Stadt Wien,
Johannes Steinhart, Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, Andreas
Wörgötter, OECD, Peter McDonald, Stellvertretender Vorsitzender der
Trägerkonferenz im Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger und Thomas Salzer, Vorsitzender der
Fokusgruppe Gesundheit der Industriellenvereinigung. (Schluss) mis/bj
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