• 07.11.2011, 12:12:13
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WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Steuerprogression an die Teuerungsrate anpassen und Lohnnebenkosten senken!

Angesichts der konjunkturellen Gewitterwolken, die sich 2012 über Österreich zusammenziehen, braucht es klare steuerliche Entlastungsschritte für Wirtschaft und Arbeitnehmer."

Wien (OTS) - "Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt brauchen eine
Steuerentlastung. Nur so kann auch der Binnenkonsum angekurbelt
werden - und nicht durch Lohnabschlüsse, deren Ergebnisse die
Finanzministerin ohnehin "wegbesteuert", für die sich die Betriebe,
vor allem die kleinen und mittleren aber "ausbluten" müssen", so
heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in Zusammenhang
mit der beim Nachbarn Deutschland angekündigten Steuerentlastung.
"Die Anpassung der Steuerprogression an die Teuerungsrate würde als
erster Schritt die Kaufkraft stärken, die Senkung der Lohnnebenkosten
die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und damit den Arbeitsmarkt in
Österreich", fordert Amann.

Verschiedene Studien würden ohnehin in regelmäßigen Abständen die
Misere aufzeigen, unter der die heimischen Betriebe leiden: Hohe
Gesamtsteuerrate und hohe Administrations-Kosten. Im
Geschäftsklima-Ranking der Weltbank sei Österreich vor kurzem von
Platz 28 auf 32 abgesackt - innerhalb der EU schnitten nur Italien
und Spanien schlechter ab. "Angesichts der konjunkturellen
Gewitterwolken, die sich 2012 über dem Wirtschaftsstandort Österreich
zusammenziehen werden, braucht es jetzt klare steuerliche
Entlastungsschritte für Wirtschaft und Arbeitnehmer", so Amann.

Bisher bestehe die "Arbeit" von Besteuerungs-Ministerin Fekter und
der Regierung aber lediglich darin, die durch die Wirtschaftsleistung
noch sprudelnden Steuereinnahmen durch Abgabenerhöhungen und
Leistungskürzungen "aufzufetten" und ins "schwarze Loch" Budget zu
versenken. "Würde die Regierung endlich ihren Beitrag zur Sanierung
des Staatshaushaltes - Stichwort Struktur- und Verwaltungsreform -
leisten, wären Entlastungen für die Steuerzahler absolut möglich. Das
hieße allerdings, dass die Koalition beginnen müsste, wirklich zu
arbeiten", so Amann.

Rückfragehinweis:

RfW - Bundesmedienreferat 
      Isolde Seidl 
      Tel.: 01 / 408 25 20 -14 
      [email protected] http://www.rfw.at

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