- 06.11.2011, 09:30:30
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Mitterlehner: "Deutlicher Anstieg der Produktion bei Wolframerz, Eisenerz und Erdgas"
Montanhandbuch 2011: Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten über Bergbau und Rohstoffversorgung in Österreich veröffentlicht - Spürbare Produktionssteigerungen im Jahr 2010
Wien (OTS/BMWFJ) - Österreichs Bergbau versorgt die Wirtschaft mit
wichtigen mineralischen Rohstoffen wie Eisenerz, Wolfram, Salz, Gips,
Magnesit, Kalkstein, Kies, Erdöl und Erdgas. Dazu ist Österreich
einer der größten Wolframproduzenten der westlichen Welt und kann
rund 80 Prozent des inländischen Jahresverbrauchs an Erdgas in
Lagerstätten speichern: Spannende Fakten wie diese finden sich im
"Österreichischen Montanhandbuch 2011", das jetzt neu vom
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
veröffentlicht wurde.
"Der Bergbau hat eine entscheidende Bedeutung für unsere
Rohstoffversorgung und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen
Unternehmen. Wie das neue Montanhandbuch zeigt, gab es nach der Krise
des Jahres 2009 wieder deutliche Produktionssteigerungen", betont der
für Energie und Bergbau zuständige Bundesminister Reinhold
Mitterlehner. Im Vorjahr gab es insbesondere bei der Förderung von
Wolframerz (plus 24,6 Prozent), Eisenerz (plus 3,3 Prozent), Salz
(plus 4,3 Prozent) und Erdgas (plus 9,9 Prozent) markante Anstiege.
Das Montanhandbuch 2011 gibt Auskunft über Lage und Entwicklung des
österreichischen und internationalen Bergbaues sowie dessen Status
für die Rohstoffversorgung. Neben den Rechtsgrundlagen werden
wirtschaftliche und technische Angaben der Bergbauzweige präsentiert.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Kapitel mit statistischen Angaben
zur Rohstoffversorgung sowie über die Leistungsfähigkeit der
rohstoffgewinnenden und rohstoffverarbeitenden Industrie. Dazu kommen
Kontaktadressen von Behörden, Organisationen, Institutionen,
Vereinen, Prüfstellen, Unternehmen und Schaubergwerkbetreibern.
Das "Österreichische Montanhandbuch 2011" kann als Broschüre oder CD
kostenlos über das Bürgerservice des BMWFJ (Tel. 0800-240 258) oder
direkt unter der E-Mail-Adresse [email protected] bestellt
werden. Zudem ist das Montanhandbuch auch als Download auf der
BMWFJ-Homepage
(http://www.bmwfj.gv.at/EnergieUndBergbau/Montanhandbuch/Seiten/defau
lt.aspx) verfügbar.
Wichtige Fakten zu Bergbau und Rohstoffversorgung in
Österreich:
* Es gibt hierzulande mehr als 1.200 obertägige Abbaue (Tagebaue,
Steinbrüche, "Kiesgruben") sowie 40 untertägige Bergbaue
* Rund 5.000 direkt mit der Gewinnung (dem Abbau) beschäftigte
Personen
* Der Bergbau versorgt die österreichische Wirtschaft mit
mineralischen Rohstoffen wie Eisenerz, Wolfram, Salz, Gips, Magnesit,
Kalkstein, Kiese und Sande, Erdöl, Erdgas usw.
* Jährliche Ressourcenentnahme mineralischer Rohstoffe in Österreich
von ca. 120 Millionen Tonnen
* Obwohl der Anteil des österreichischen Bergbaus am BIP lediglich
0,47 Prozent beträgt, schafft dieser die Grundlage für die heimische
Sachgüterproduktion (rd. 19 Prozent des BIP)
* Mehr als 1.500 Erdgas- und Erdölbohrungen, Erdöl stammt zu ca. 11
Prozent, Erdgas zu ca. 13 Prozent aus inländischen Vorkommen
* Erdgasspeicherung in ausgeförderten Erdgaslagerstätten: ca. sieben
Milliarden Kubikmeter (entspricht ca. 80 Prozent des inländischen
Jahresverbrauchs)
* Österreich besitzt im steirischen Breitenau einen der größten
untertägigen Magnesitbergbaue der Welt (Verwendung für feuerfeste
Baustoffe)
* Österreich ist einer der größten Wolframproduzenten der westlichen
Welt (Verwendung: hochwertige Bohrwerkzeuge für Tunnelbau,
Spezialbohrer für Leiterplatten, etc.)
* Der Salzbergbau in Hallstatt ist das älteste Bergwerk der Welt
(Beginn des Salzbergbaus im 12. Jht. v. Chr.). Zunehmende Nachnutzung
alter Bergbaue als Freizeiterholungsbereich, Schaubergwerke,
Heilstollen, Rückzugsgebiete für Fauna und Flora
* Die österreichischen Schaubergwerke wurden im Jahr 2010 von 710.000
Besuchern, die Heilstollen von 21.600 Patienten frequentiert
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Pressesprecher des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34 mailto:[email protected] www.bmwfj.gv.at Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 [email protected]
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