• 03.11.2011, 14:07:12
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ÖH an Töchterle: 40 Millionen täuschen nicht über extreme Unterfinanzierung der Hochschulen hinweg

Ohne langfristigen Plan und zwei Prozent des BIPs bleiben 40 Millionen Augenauswischerei

Wien (OTS) - "Wie bei der heutigen Pressekonferenz von
Wissenschaftsminister Töchterle und uniko-Präsident Schmidinger
bekannt gegeben wurde, stehen den Universitäten heuer und im
kommenden Jahr 40 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist
grundsätzlich zu begrüßen, aber noch kein Grund zum Jubeln", so
Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH.

"Hier handelt es sich hauptsächlich um eine Symptombekämpfung und
keinesfalls um eine echte Sicherstellung der Finanzierung der
Hochschulen. Diese braucht es dringend, da reichen auch 40 Millionen
nicht. Nur den schlechten Status quo mit unsicherer Zukunft aufrecht
zu erhalten ist kein langfristiger Plan", so Martin Schott vom ÖH
Vorsitzteam.

"Für das Jahr 2012 wird das Unibudget real sinken, das ist bekannt,
aber die versprochenen zwei Prozent werden dennoch nicht umgesetzt.
Das ist ein inakzeptables und unverantwortliches Vorgehen. Um keine
Augenauswischerei zu betreiben, muss das Hochschulbudget endlich auf
die längst versprochenen zwei Prozent des BIP angehoben werden - es
bräuchte also im Grunde zwei Milliarden für die Hochschulen. Hier
handelt es sich hier um ein Regierungsziel - wie lange sollen die
Hochschulen noch darauf warten?" ärgert sich Peter Grabuschnig, ÖH
Generalsekretär.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected], http://www.oeh.ac.at

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