OTS0093   3. Nov. 2011, 10:46

WINFRA 2011: Wiener Stadtwerke vergaben Journalismuspreis in fünf Kategorien

WINFRA prämiert herausragenden Wiener Infrastruktur-Journalismus


Die Wiener Stadtwerke stifteten mit dem WINFRA zum
dritten Mal einen Preis für Wiener Infrastruktur-Journalismus. Wiens
Vizebürgermeisterin und für die Wiener Stadtwerke zuständige
Stadträtin Renate Brauner, Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin
Gabriele Payr und WINFRA-Jury-Präsident Gerhard Heilingbrunner
überreichten die Preise am Donnerstagabend bei einer Gala in der
Konzernzentrale der Wiener Stadtwerke in TownTown. Die Sieger in den
vier Kategorien sind Roman David-Freihsl (Der Standard, Print), Karl
Reis (ORF Wien Heute, TV), Marlene Nowotny (Ö1, Hörfunk) und Hubert
Kickinger (orf.at, Online). Den WINFRA-Sonderpreis erhielt Andreas
Wetz (Die Presse).

"Die Wiener Stadtwerke und ihre rund 16.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter bilden die Lebensader der Stadt und haben maßgeblichen
Anteil daran, dass Wien heute die Stadt mit der weltweit höchsten
Lebensqualität ist. Der Bereich der Daseinsvorsorge und der
Infrastruktur wird leider oft als selbstverständlich wahrgenommen und
die wertvollen Leistungen nur dann näher betrachtet, wenn der
reibungslose Ablauf einmal nicht klappt - wobei gerade in
Krisenzeiten jene Leistungen und ihre Organisationen zu den
wichtigsten zählen. Journalistinnen und Journalisten, die ihre
Verantwortung wahrnehmen, sorgen mit ihrer Berichterstattung bei der
Bevölkerung für ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge und
tragen wesentlich dazu bei, dass es zu einer Bewusstseinsbildung über
diese Angebote und ihre Strukturen kommt. Mit dem WINFRA soll diese
sehr verantwortungsvolle Vermittlungsarbeit zu Fragestellungen, die
uns alle tagtäglich betreffen, noch besser sichtbar gemacht werden",
betonte Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

"Mit dem WINFRA werden Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten
prämiert, die das komplexe Thema Infrastruktur greifbar machen und es
inhaltlich wie auch stilistisch auf hohem Niveau meistern", erklärte
Wiener Stadtwerke Generaldirektorin Gabriele Payr die Idee hinter dem
Wiener Journalismuspreis WINFRA.

Der WINFRA 2011 wurde verliehen in den Kategorien: Print, Hörfunk,
Online, TV sowie als Sonderpreis der Jury und ist je Kategorie mit
3.000 Euro dotiert. Für die diesjährige Beurteilung durch die
sechsköpfige Experten-Jury wurden eingereichte Beiträge
berücksichtigt, die im Zeitraum von 1. Oktober 2010 bis 30. September
2011 publiziert wurden. Zugelassen waren sämtliche journalistische
Darstellungsvarianten, von Reportagen über Features, Kommentare bis
zu Interviews in den jeweiligen Kategorien.

Ausgewählt wurden die zu prämierenden Beiträge wie bereits in den
vergangenen Jahren unter dem Vorsitz von Umweltdachverband-Präsident
Dr. Gerhard Heilingbrunner, einem der bekanntesten Fürsprecher für
umweltgerechte und nachhaltige Infrastrukturprojekte: "Alle
prämierten Beiträge haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass Themen
wie Lebensqualität und Daseinsvorsorge stets im Zusammenhang mit
konkreten Infrastrukturprojektenvor Ort stehen.
Infrastruktur-Berichterstattung kann neugierig machen, informieren
und unterhalten."

Die WINFRA-Jury
Neben Heilingbrunner besteht die Jury aus Dr. Astrid Zimmermann,
Generalsekretärin Presseclub Concordia; Dr. Roland Burkart, Professor
am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Uni
Wien; Mag. Edeltraud Stiftinger, Siemens, Leiterin Corporate
Technology CEE; Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA, Wiener
Stadtbaudirektorin und Mag. Jürgen Wutzlhofer, Wiener
Landtagsabgeordneter und Gemeinderat.

Die SiegerInnen des WINFRA 2011 und ein Auszug der Jury-Begründungen

Unter dem Titel "Wien startet Testlauf mit Elektrobussen" berichtet
Roman David-Freihsl über die Einführung von vier Elektrobussen und
dessen Herausforderungen für den Wiener Alltag. Roman David-Freihsl
hat in seinem Beitrag alle relevanten Infos geschickt verarbeitet und
schreibt spannend und informativ unter Einhaltung journalistischer
Kriterien. Dafür erhielt er den WINFRA in der Kategorie Print.

Wie muss die städtische Infrastruktur in Zukunft aussehen? Dieser
zukunftsweisenden Frage widmete sich Marlene Nowotny in der Ö1
Sendung "Dimensionen". Für diese gelungene Aufbereitung
wissenschaftlicher Fakten und Visionen, auf verständliche und
greifbare Weise, bekam sie den WINFRA 2011 in der Kategorie Hörfunk.

In der Kategorie TV gewann ein Beitrag anlässlich des ersten
Jubiläums der Wiener Nacht-U-Bahn von Karl Reis. Durch seine
langjährige Erfahrung ist er immer von Neuem bemüht, ein großes
Spektrum an Meinungen spannend und informativ in seinen Beiträgen zu
verpacken. Dies gelang ihm zur Wiener Nacht-U-Bahn besonders gut und
wurde daher ausgezeichnet.

Hubert Kickinger und sein Artikel "Reise ins Jenseits" für orf.at,
Kategorie Online, beschreibt nicht nur des Wieners besonderes
Verhältnis zum Tod, sondern zeigt die eindrucksvolle Arbeit hinter
den Kulissen der Wiener Bestatter. Er leistete damit einen Beitrag
zur Aufklärung. Genau das ist Aufgabe guter
Infrastruktur-Berichterstattung, welche der WINFRA auszeichnet.

Der diesjährige Sonderpreis stand ganz unter dem Motto "Urbane
Mobilität der Zukunft". Den Sonderpreis 2011 der WINFRA -Jury erhielt
Andreas Wetz von der Tageszeitung "Die Presse". Andreas Wetz leistet
mit seinen Artikeln immer wieder wichtige Beiträge, um in der
Öffentlichkeit Bewusstsein für neue und visionäre Themen zu schaffen.
Die Jury würdigt seine publizistischen Leistungen und seine
Aufklärungsarbeit im Infrastruktur-Bereich. Sie ist vorbildhaft für
die Vermittlung von komplexen Themen, so die WINFRA Jury in ihrer
Begründung.

Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin Gabriele Payr gab bei der
Preisverleihung auch gleich den Startschuss für den WINFRA 2012.
Fotos zur WINFRA-Gala mit allen PreisträgerInnen und deren prämierten
Beiträgen sowie Informationen zum WINFRA und Einreichmöglichkeiten
für 2012 unter www.winfra.at.

Über die Wiener Stadtwerke:
Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister für den Großraum Wien. Als
Wirtschaftsmotor ist Österreichs größter kommunaler
Infrastrukturdienstleister mit mehr als drei Milliarden Euro
Jahresumsatz eine treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien.
Rund 92 Prozent seiner Zulieferbetriebe kommen aus dem Großraum Wien.
Jeder investierte Euro bringt 1,2 Euro Wertschöpfung in ganz
Österreich. Die Wiener Stadtwerke schaffen insgesamt Auslastung für
rund 62.000 Arbeitsplätze. Damit stehen hinter jedem der rund 16.000
MitarbeiterInnen drei zusätzliche Arbeitsplätze bei Zulieferbetrieben
und anderen Unternehmen. Mehr als 4 Milliarden Euro investieren die
Wiener Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren in Wiens
Infrastruktur. Damit setzen die Wiener Stadtwerke wichtige Impulse
für die Wiener Wirtschaft und schaffen zehntausende Arbeitsplätze in
der gesamten Region. Zum Konzern gehören Wien Energie, Wiener Linien,
Wiener Lokalbahnen, BMG Beteiligungsmanagement sowie Bestattung und
Friedhöfe Wien.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0093 2011-11-03 10:46 031046 Nov 11 WSP0001 0917



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Rückfragehinweis: Bakk. Nicole Kassar,
Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
T +43 (0)1 531 23-57
nicole.kassar@wienerstadtwerke.at
http://www.wienerstadtwerke.at/presse

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