• 28.10.2011, 12:59:11
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Welt-Psoriasistag: Bei Schuppenflechte Anzeichen für Arthritisleiden nicht übersehen!

Wien (OTS) - Anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages am 29. Oktober
legt der europäische Psoriasis-Dachverband, European Federation of
Psoriasis Associations (EUROPSO), neue Umfrageergebnisse(1) vor, die
aufzeigen, dass bei der Behandlung von Psoriasis die mögliche Gefahr
von chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen unterschätzt wird.

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronische entzündliche
Hauterkrankung, die aufgrund einer Fehlsteuerung des Immunsystems
hervorgerufen wird. Die Erkrankung ist weit verbreitet und betrifft
schätzungsweise zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Bei vielen
Patienten kommt es dabei auch zur chronischen Entzündung der Gelenke
bzw. zur Psoriatischen Arthritis, welche der Rheumatoiden Arthritis
ähnlich ist. Neueste Umfrageergebnisse der EUROPSO, dem europäischen
Psoriasis-Dachverband, zeigen jedoch, dass der Zusammenhang zwischen
Psoriasis und Arthritis von Dermatologen oft übersehen oder zu spät
erkannt wird. Die Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass nur wenige
Dermatologen Psoriasis-Patienten routinemäßig auf Arthritisleiden
untersuchen und eventuelle Beschwerden wie geschwollene und
druckschmerzempfindliche Gelenke, Morgensteifigkeit, Auffälligkeiten
bei Finger-bzw. Fußnägel erfragen. Die Befragung wurde mit
Unterstützung von Pfizer an der European Academy of Dermatology und
dem Venerologie-Kongress durchgeführt.

Internationale Studien bestätigen die Behandlungsproblematik

Aktuelle Studienergebnisse der amerikanischen National Psoriasis
Foundation(2) bekräftigen die Ergebnisse der EUROPSO-Umfrage. Bei
vielen Betroffenen wird die Gelenkerkrankung nicht rechtzeitig
festgestellt. 44 Prozent berichten, dass sie trotz anhaltender
Symptome oft ein Jahr oder länger auf die Diagnose warteten. Die
Folge können bleibende Gelenkschäden sein und eine starke
Beeinträchtigung der Lebensqualität. Von den weltweit etwa 250
Millionen Betroffenen - in Österreich allein 170.000 - leiden der
Studie zu Folge rund 22 Prozent unter einer unentdeckten
Psoriatischen Arthritis und ihren Folgen.

Was ist Psoriatische Arthritis?

Bei der Psoriatischen Arthritis handelt es sich um eine chronisch
entzündliche Gelenkerkrankung, die mit einer Psoriasis-Erkrankung
einhergehen kann. Anzeichen einer Psoriatischen Arthritis sind unter
anderem schmerzhafte, geschwollene und druckempfindliche Gelenke,
eingeschränkte Beweglichkeit und eine Steifigkeit der Gelenke.
Betroffen sind meist Finger, Zehen, die Knie- und Sprunggelenke, aber
auch der Nacken oder die Wirbelsäule. Die Symptome der Arthritis und
der Psoriasis können dabei gleichzeitig oder auch zeitversetzt
auftreten. Der Verlauf der Erkrankung ist daher von Patient zu
Patient unterschiedlich, auch das Alter, in dem die Krankheit
erstmalig auftritt, variiert.

Wie kann man Psoriatische Arthritis behandeln?

Die Behandlung der Erkrankung wird meist individuell festgelegt
und durch Maßnahmen wie Krankengymnastik oder Ergotherapie
unterstützt. Weitere Therapieoptionen sind die Operation einzelner
Gelenke oder die Einnahme von Medikamenten (z.B. Kortison,
kortisonfreie Entzündungshemmer oder krankheitsmodifizierende
Antirheumatika sog. DMARDs) zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs
und zur Linderung der Beschwerden. Wenn diese Medikamente nicht
ausreichend wirksam sind, besteht die Möglichkeit einer Therapie mit
Biologika, einer modernen Generation von Medikamenten. Diese üben
direkten Einfluss auf natürlich vorkommende entzündungsfördernde
Botenstoffe (z.B. TNF-alpha oder Interleukine) im Körper aus, die bei
der Entstehung der Psoriasis Arthritis eine entscheidende Rolle
spielen. "Mit diesen Medikamenten kann der Entzündungsprozess
deutlich unterdrückt und manchmal sogar ganz gestoppt und somit die
Lebensqualität der Patienten entscheidend verbessert werden" betont
Dr. Sylvia Nanz, Medical Director Pfizer Austria.

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle
Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160
Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4
Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue
Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise
Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit
arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu
heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern
mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen
Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder:
Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie
Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative
Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika.
Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der
medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über
unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at

(1) Dermatologist Survey. 20th Congress of the European Academy of
Dermatology and Venereology. 20-24 October 2011. Lisbon. Pfizer
data on file.

(2)Psoriatic Arthritis 2011 Survey Panel. National Psoriasis
Foundation.
http://www.psoriasis.org/research/survey-panels/current-survey-panel
(14.October 2011).

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Christine van den Brink-Dunai
   Manager Public Affairs 
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   Tel.: +43 1/521 15 - 673
   Mobil: +43 676 892 96 673
   mailto:[email protected]
   Internet: www.pfizer.at

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