- 20.10.2011, 09:59:55
- /
- OTS0062 OTW0062
ARBÖ: Gut durch den Herbst geradelt mit den fünf B's
Richtige Beleuchtung, Bekleidung, Bereifung, Bremsen und Bodenhaftung sind jetzt wichtig für Radfahrer
Wien (OTS) - Nur mit einem technisch einwandfreien Drahtesel
radelt es sich verkehrssicher durch den Herbst, denn auf schlitziger
Laubfahrbahn ist schneller ausgerutscht, als mancher Pedalritter
glauben mag. Wer im dunklen Outfit, ohne Fahrradbeleuchtung in der
Dämmerung unterwegs ist, der spielt mit seinem Leben. So
verunglückten laut Statistik Austria im Oktober und November des
Vorjahres 586 Radler (das sind 12,04 Prozent der insgesamt 4.867
verunglückten Radler). Der ARBÖ hat die fünf wichtigsten B's
zusammengefasst, um gut ans Ziel zu radeln: Beleuchtung, Bekleidung,
Bereifung, Bremsen und Bodenhaftung.
Beleuchtung:
Diese sollte selbstverständlich funktionstüchtig sein. Am besten sind
Halogen- oder LED-Beleuchtungen mit Standlichtfunktion. Wichtig und
gesetzmäßig vorgeschrieben sind weiters ein weißer, nach vorne und
ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe
Pedal-Rückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren. "Lampen und
Reflektoren regelmäßig von Schmutz befreien, um die optimale
Sichtbarkeit zu bewahren", rät Sieglinde Rernböck vom ARBÖ.
Bekleidung:
Dunkel gekleidete Radler werden von anderen Verkehrsteilnehmern erst
auf 25 Metern Entfernung erkannt, hell gekleidete auf 80 Metern.
"Sind reflektierende Materialien Teil der Kleidung", so Rernböck vom
ARBÖ, "wird man bereits aus bis zu 150 Metern Entfernung gesehen."
Schnell und einfach: Warnweste, erhältlich u.a. beim ARBÖ, über die
Kleidung streifen - klein zusammengefaltet findet sie in jeder Tasche
Platz. Sinnvoll ist es, Funktionswäsche zu tragen, die gegen Kälte
schützt, Schweiß jedoch nach außen leitet. Frierende Radler verlieren
sehr rasch ihre für den Straßenverkehr lebensnotwendige
Konzentration. Warme und Wasser abweisende Handschuhe sollten noch
genug Gefühl zum Schalten und Bremsen lassen. "Ein gut sitzender
Radhelm schützt bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen",
empfiehlt Rernböck.
Bereifung:
Breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil eignen sich am besten für
Fahrten auf nassen und rutschigen Fahrbahnen. Um die Bodenhaftung zu
erhöhen, Luftdruck etwas verringern. Im Fachhandel werden auch
Spikereifen für Fahrräder angeboten, die bei Glätte für Traktion
sorgen und bei vorsichtiger Fahrweise ein Wegrutschen verhindern.
Aber selbst griffige Spikereifen können nicht physikalische Gesetze
überwinden, bei Glatteis ist Radfahren immer ein Risiko, warnt der
ARBÖ.
Bremsen:
Abgefahrene Bremsbeläge rechtzeitig austauschen, denn Bremsen müssen
vor allem im Herbst kraftvoll zupacken können. "Felgenbremsen haben
im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen
längeren Bremsweg", gibt Rernböck vom ARBÖ zu bedenken. Notbremsungen
immer nur mit der Hinterradbremse, da sich ein blockierendes
Hinterrad besser unter Kontrolle bringen lässt, als das Vorderrad.
Bodenhaftung:
Sattel so einstellen, dass beim Stehenbleiben der Boden mit beiden
Füßen bequem erreicht wird, rät der ARBÖ. Vorausschauend und mit
angemessenem Tempo radeln. Beim Lenken ruckartige Bewegungen
vermeiden, sonst könnte das Rad auf glitschiger Fahrbahn wegrutschen.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAR






