• 19.10.2011, 13:29:35
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CSR in KMU gewinnt an Bedeutung

"Verantwortungsmonitor" der "KMU FORSCHUNG AUSTRIA" im Auftrag der WKS zeigt: Salzburgs KMU zeigen in hohem Maß Verantwortung für Gesellschaft und Umfeld

Salzburg (OTS) - Salzburgs Klein- und Mittelbetriebe engagieren
sich nach wie vor in sehr hohem Ausmaß - und über das gesetzlich
vorgeschriebene Maß - für ihre MitarbeiterInnen, für die Region, für
die Gesellschaft und für die Umwelt. "Nach 2009 mit unserem
Themenschwerpunkt "Wirtschaft trägt Verantwortung" wollten wir heuer
- im Jahr der Freiwilligkeit - erneut nachfragen, ob sich in
Salzburgs KMU an diesem Ausmaß an aktiver Verantwortung für die
Gesellschaft etwas geändert hat. Das erfreuliche Ergebnis: Intensität
und Häufigkeit von "Corporate Social Responsibility" (CSR) haben sich
in Salzburgs Unternehmen auch nach den Krisenjahren 2008 und 2009
nicht verringert. Vielmehr nimmt CSR für die Betriebe weiter an
Bedeutung zu", fasst WKS-Präsident KommR Julius Schmalz die
Ergebnisse einer Studie der KMU Forschung Austria zusammen.
Als ein Anzeichen, wie wichtig den Firmen das Thema ist, darf auch
gewertet werden, dass immerhin erneut 850 UnternehmerInnen und
Führungskräfte von Salzburger KMU den umfangreichen Fragebogen
beantwortet haben. 2009 fragte die KMU FORSCHUNG AUSTRIA erstmals im
Auftrag der WKS danach, wie es Salzburger Klein- und Mittelbetriebe
mit der "Corporate Social Responsibility" halten. Dieser erstmalige
Statusbericht über CSR in einem Bundesland wurde 2011, mit
ergänzenden Ansätzen, zum "Verantwortungsmonitor" ausgebaut, der nun
im Zweijahres-Rhythmus aufgelegt werden soll.
Bereitschaft für neue Ansätze nimmt zu
Präsident Schmalz ortet, dass sich das Verständnis für Verantwortung
und neue Wege - angesichts der mehrfachen Krisenszenarien - in der
Wirtschaft verstärkt. Die Aufnahmebereitschaft für neue Ansätze
steige, so Schmalz, der zum Beispiel daran erinnert, dass seine
Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer, erstmals 2002
formuliert, heute Allgemeingut auch in der Politik geworden ist.
Ebenso setze sich auch immer mehr das Verständnis für Nachhaltigkeit
durch, eine Strategie, welche die WKS besonders in ihrer "Salzburger
Erklärung" aus dem Jahr 2009 betont. Ebenso beginnen nun auch einige
andere Wirtschaftskammern in Österreich, das Thema Verantwortung und
Nachhaltigkeit aktiv für ihre Mitglieder aufzubereiten.
"Wir sind auf einem guten Weg, diese von uns propagierte Kultur
der Verantwortung in der Wirtschaft weiter zu verankern", betont
WKS-Präsident Schmalz, der darin ein Erfolgsgeheiminis der
erfolgreichen regionalen Wirtschaft Salzburgs sieht: "Die
Untersuchung zeigt erneut ein farbiges und reichhaltiges Bild einer
Unternehmer-Wirtschaft, die sich ihrer sozialen und ökologischen
Verantwortung zunehmend bewusst ist und diese - auf unterschiedlichen
Niveaus und unterschiedliche Weisen - tagtäglich umsetzt. Auch das
macht die Krisenfestigkeit der heimischen Wirtschaft aus - eine
positive Verankerung in der Gesellschaft, ein wertschätzender Umgang
mit dem MitarbeiterInnen und Verantwortung für eine intakte Umwelt."
Die Ergebnisse im Überblick:
- Mehr als zwei Drittel der Salzburger Unternehmen unterstützen
gemeinnützige Einrichtungen und soziale Projekte in ihrer Gemeinde
bzw. Region, 43% sogar mehrmals im Jahr. Am häufigsten wird dabei mit
Geld geholfen, bei 70% der Unternehmen setzen sich aber auch die
UnternehmerInnen persönlich für die Projekte ein.
- In den Lieferantenbeziehungen hat sich weitgehend eine starke
ethische Komponente durchgesetzt. Über 90% aller Salzburger Firmen
legen Wert darauf, dass die gelieferten Produkte ohne Kinderarbeit
produziert wurden, über 60% ist mittlerweile auch das
Umweltengagement des Lieferanten wichtig.
- Nahezu alle Betriebe setzen zusätzliche Maßnahmen für
MitarbeiterInnen: Hier kommen vor allem Weiterbildungsangebote und
soziale Freizeitaktivitäten zum Tragen. Besonders wichtig ist den
Betrieben aber die Einbeziehung in Unternehmensentscheidungen.
- Zwei Drittel (64%) aller Unternehmen setzen zusätzliche Maßnahmen
für die Umwelt, in Betrieben, in denen Frauen Führungskräfte sind,
sogar 71%.
- Die Umfrage hat ebenso ergeben, dass die Betriebe CSR als Strategie
erkennen: Ein Viertel bis ein Drittel, die sich für Umwelt,
Gesellschaft und Region engagieren, wollen ihre CSR-Aktivitäten noch
ausbauen.

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Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Salzburg, Presseabteilung
Tel.: 0662/8888 DW 345
mailto:[email protected]

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