- 19.10.2011, 12:06:47
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Google bei MobileMonday #12: Weniger reden, mehr tun! - BILD/VIDEO
Wien (OTS) - Nostalgisch erinnerte der zwölfte MobileMonday am 17.
Oktober in Wien an längst vergangene Gadgets wie Walkmans, Pager &
Co. Die Experten am Podium verdeutlichten, wie das Mobiltelefon
solche Geräte und noch vieles mehr für uns innerhalb weniger Jahre
ersetzt hat.
"'Schau, dass du eine Telefonzelle in der Nähe hast', lautete der
Ratschlag an Journalisten, die vor 20 Jahren über einen Banküberfall
berichten wollten", erzählte Moderator Marcus Hebein, Leiter von
APA-MultiMedia und Moderator des gestrigen MobileMondays, über den
Journalisten-Alltag, bevor Telefone zu unseren ständigen Begleitern
wurden.
Kinder können eher Smartphone bedienen als Schuhe binden
"Es werden am Tag mehr Android Mobile Devices aktiviert (nämlich
550.000), als Babys weltweit geboren", so Stefan Hentschel, Mobile
Advertising Chef von Google im DACH Raum, und bestätigte damit, wie
rasend sich das Smartphone verbreitet. Diese Verbreitung hat
natürlich auch Folgen, denn, so zitierte Hentschel aus einer
aktuellen AVG-Studie: "Nur 9 Prozent aller Kinder können ihre Schuhe
binden, aber 19 Prozent wissen bereits, mit einem Smartphone
umzugehen."
Vom Walkman zu Simfy: Plattenfirmen habens verschlafen
Wer simfy nutzt, hat 13 Millionen Songs ständig in der
Hosentasche. Gute, alte Musikträger wie Walkman, Discman & Co. haben
längst ausgedient. Revolutionär ist dabei der ganz neue Zugang zu
Musik, beschrieb Tobias Schiwek, Co-Founder der Musikplattform simfy:
"Wir bewegen uns weg von der alten Denke, Musik downloaden und auf
Festplatten horten zu müssen. Stattdessen kann man aus 13 Millionen
Songs jederzeit das hören, worauf man Lust hat." Natürlich, so
Schiwek, geht damit auch die Angst einher, nichts mehr im klassischen
Sinne zu "besitzen". Doch die Zahlen beweisen das Gegenteil: Bereits
60 Prozent des digitalen Musikumsatzes werden durch Streaming-Dienste
gemacht, nur 40 Prozent durch Downloads.
Social Games: Snake ist out, Eichhörnchenschleudern ist in!
Nicht nur Musik wird gehört, auch gespielt wird fleißig mit dem
Handy, und das nicht erst seitdem es Smartphones gibt. Überraschend
ist dabei der große Anteil weiblicher Spielerinnen, die mit 60
Prozent der User von itsmy Games klar in der Mehrheit sind. Das
Smartphone war dabei für viele Gamer der Auslöser, erzählte Antonio
Vince Staybl, CEO und Co-Founder des Spieleherstellers itsmy Games:
"34 Prozent der Spielerinnen und Spieler haben die Welt des Gamings
erst mit dem Smartphone für sich entdeckt". Gespielt wird nicht nur
zum Zeitvertreib, sondern auch, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben
und neue Bekannschaften zu schließen. "Mit einem Anteil von 33
Prozent wächst diese Gruppe am stärksten", so Vince Staybl.
Gesellschaftsspiele wie das gute, alte Quartett haben damit nicht
ausgedient, sondern einen neuen Kanal gefunden. Wer blinkende
Superkarten kaufen möchte, um sich von anderen abzuheben, kann das
innerhalb der itsmy-Apps auch tun. "Wir verzeichnen etwa sechs
Prozent In-Game-Buyers", so Staybl, "und das eher am frühen
Nachmittag, weniger Nachts und Morgens."
ÖAMTC: 56 Prozent wollen Spritpreis wissen
Auf den Smartphone-Zug ist auch der ÖAMTC längst aufgesprungen.
Mit rund 350.000 App-Installationen kann man sich den günstigsten
Spritpreis suchen, Staus vermeiden und Pannenhilfe holen. Laut Harald
Kalleitner, Product Manager Web/Mobile beim ÖAMTC, liegt die höchste
Nutzung des Services morgens um 8 bis 9 Uhr und am späteren
Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr: "Etwa 56 Prozent der Anfragen
beziehen sich auf Spritpreise", so Kalleitner. Doch auch Pannen
können die 1,8 Mio ÖAMTC-Mitglieder via App melden. Der Vorteil?
Mittels GPS wird der Fahrer geortet, durch die Mitgliedschaft weiß
der ÖAMTC bereits, um welches Fahrzeug es sich handelt, und es kann
schneller geholfen werden.
Google: Unternehmen hinken zwei Jahre hinterher
Der User nutzt die Möglichkeiten, die das Smartphone bietet, schon
sehr gut aus. Der Mobile Advertising Chef von Google glaubt, dass es
bereits 2013 mehr mobile als stationäre Web-Surfer geben wird. Im
Gegensatz zu ÖAMTC, Simfy und Itsmy Games laufen die meisten
Unternehmen aber Gefahr, den Zug zu verpassen: Nur acht Prozent der
österreichischen Unternehmen haben eine mobile Website, so Stefan
Hentschel. Die Gründe dafür sind oft fehlende Ressourcen und
mangelndes Budget: "Die Unternehmen hinken den Usern gute zwei Jahre
hinterher." Daher wünscht er sich, dass manchmal ein bisschen weniger
geredet und ein wenig mehr getan wird.
Über MobileMonday Austria
MobileMonday (MoMo) hat in über 150 Städten weltweit eine globale
Community mobiler Visionäre geschaffen - und ist seit 2009 endlich
auch in Österreich zu Hause. Finanziell ermöglicht wird der
MobileMonday Austria durch Sponsoren, im Jahr 2011 unterstützen die
Initiative die Hauptsponsoren HEROLD, Nokia und die APA - Austria
Presse Agentur.
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Aleksandra Nagele Co-Founder MobileMonday Austria [email protected] Tel.: +43 676 308 41 48 www.xing.com/profile/Aleksandra_Nagele www.mobilemonday.at
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