• 30.09.2011, 12:26:53
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SPÖ Kärnten macht in Sonderlandtag auf Missstände im Landesholdingaufsichtsrat aufmerksam

Rohr: Nach dem die FPK ÖVP-Martinz im Holdingaufsichtsrat verschont hat, soll ihn die Landesregierung nach einem SPÖ-Dringlichkeitsantrag aus dem Gremium abberufen.

Klagenfurt (OTS) - "Das aneinander Festklammern der vereisten
FPK/ÖVP-Systempartnerschaft wurde in der Sondersitzung des
Landesholdingaufsichtsrates wieder offensichtlich. Der in erster
Instanz verurteilte FPK-Scheuch stärkt dem gescheiterten
ÖVP-Aufsichtsratsvorsitzenden Martinz den Rücken, obwohl er mit
seiner Verteidigung des maßlos überhöhten Birnbacher-Honorar für die
Politik untragbar geworden ist", zeigt sich SPÖ-Klubobmann Reinhart
Rohr empört über das Verhalten. Die Kärntnerinnen und Kärntner hätten
genug von diesem tragischen Schauspiel des einander Schützens der vor
Gericht bestens bekannten Spitzenpolitiker, ist Rohr überzeugt.

"Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, haben wir heute eine
Sonderlandtagssitzung zum Thema "Abberufung des
Aufsichtsratsvorsitzenden Martinz aus der Kärntner Landesholding"
beantragt, die nun innerhalb einer Woche vom Landtagsamt einberufen
werden, muss", kündigt Rohr an. Dabei soll der Landtag in einem
Dringlichkeitsantrag beschließen, dass die Landesregierung ÖVP-LR
Martinz aus dem Aufsichtsrat abberuft. "Nach den Ermittlungen und den
Vorwürfen die gegen Martinz im Raum stehen, ist er in dem Gremium
untragbar geworden", begründet Rohr.

Als Titel der aktuellen Stunde schlägt der SPÖ-Landtagsklub vor "Die
vom Steuerberater Dr. Birnbacher für den Verkauf der Anteile der
Hypo-Alpe-Adria-Bank erbrachten Leistungen" zu diskutieren.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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