- 23.09.2011, 19:13:37
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Weil Frau nicht Manns genug sein kann (von Daniela Gross)
Ausgabe 24. Sep. 2011
Klagenfurt (OTS) - Die Quotenfrau. Sie selbst will ungern eine
sein und Mann will sie auch nicht aufs Aug gedrückt bekommen. Wobei:
niemand behauptet, dass alle Männer in ihren Positionen die sind, die
am besten qualifiziert sind. Da wären der "Vitamin-B-Mann", der
"Saunarunden-Mann", der Spezi eines Spezis ... Also, die Damen:
Falsche Scham ist eine nette Zier - aber völlig unangebracht. Auch
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek drängt, dass Frauen sich
endlich die Boxhandschuhe anziehen. Sie gingen viel zu zurückhaltend
in Gehaltsverhandlungen. Nun, es boxt sich leichter, wenn man seinen
Gegner kennt. Frauen wissen oft nicht, ob sie ihren beruflich
gleichgestellten Männern auch finanziell gleichgestellt sind oder
nicht. Sie wissen auch nicht, wie hoch sie in einem argumentierbaren
Rahmen pokern können. Und Frau hat nun einmal das schlechte
Karenz-Gewissen. Ein Land voller Frauenbevorzugungen soll auch nicht
das Ziel sein. Leistung und Einsatz muss zählen - ob mit oder ohne
Y-Chromosom. Solange das nicht ist, wird Frau nie Manns genug sein.
Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/512000-502
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