- 19.09.2011, 09:30:35
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MedAustron: Symposium zum Thema neue Krebstherapie- und Diagnoseformen
Hochrangige Wissenschafter diskutierten in Wiener Neustadt innovative Ansätze

Wiener Neustadt (OTS) - Im Rahmen des EU-Projektes "RegIonCo" lud
MedAustron am 15. und 16. September 2011 zu einem internationalen
Symposium nach Wiener Neustadt. Zahlreiche Wissenschafter aus dem In-
und Ausland aus den Bereichen Medizin und medizinische Strahlenphysik
diskutierten über die Bedeutung, das Potenzial und die Anforderungen
der Ionentherapie. Dabei wurden auch die Ergebnisse des
österreich-ungarischen Forschungsprojektes präsentiert.
23 internationale Referenten sowie rund 50 Teilnehmer trafen sich
vergangene Woche in Wiener Neustadt zum Symposium "Innovative Ansätze
in der Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen". Die
hochkarätigen Wissenschafter aus den Bereichen Medizin und
medizinische Strahlenphysik diskutierten dabei über die neuesten
Erkenntnisse in der Krebsbehandlung und -diagnose. Zentrale Themen
der Veranstaltung waren die Anforderungen und die Potenziale der
Ionentherapie. "Insbesondere die Ionentherapie, wie sie bei
MedAustron angewendet und erforscht werden soll, lebt vom
internationalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch", so der
Geschäftsführer von MedAustron, Dr. Bernd Mößlacher.
Durch die sogenannte Ionentherapie ist es möglich, die
Strahlenbelastung des vor dem Tumor gelegenen gesunden Gewebes zu
senken und das hinter dem Tumor gelegene Gewebe fast völlig zu
schonen. Daher ist die Ionentherapie eine optimale Behandlung von
Tumoren in der Nähe von strahlenempfindlichen Organen.
Krebskompetenzzentrum Wiener Neustadt
Der Veranstaltungsort Wiener Neustadt beweist einmal mehr die
Vorreiterrolle von MedAustron als bedeutendes Zentrum für
Ionentherapie und Forschung. Das Interesse der Teilnehmer sich selbst
ein Bild vom raschen Baufortschritt des Gebäudes zu machen war groß.
Auch das "Comprehensive Cancer Centre", welches für das neue
Landesklinikum Wiener Neustadt geplant ist, wurde durch dessen
ärztlichen Direktor Prim. Paul Christian Hajek präsentiert und
mögliche Kooperationen mit MedAustron besprochen. "Die beiden
Projekte ergänzen sich perfekt, denn sie haben unterschiedliche
Schwerpunkte. Dank intensiver Zusammenarbeit in Form einer
Arbeitsgruppe werden die jeweiligen Kompetenzen gestärkt", so Prim.
Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, ärztlicher Direktor des
Landesklinikum Wiener Neustadt. Durch diese Projekte etabliert sich
die Stadt Wiener Neustadt immer mehr zum Kompetenzzentrum für
Krebstherapie und -forschung.
RegIonCo
"RegIonCo - Regionale Zusammenarbeit für Ionentherapie" wurde
durch das von der Europäischen Union geförderte Projekt zur
grenzüberschreitenden Kooperation zwischen Österreich und Ungarn
ermöglicht. Fünf ungarische und fünf österreichische Partner haben
sich in der Projektlaufzeit von 2008 bis Ende 2011 um einen Ausbau
und eine Intensivierung des Netzwerks zwischen den österreichischen
und ungarischen Experten zum Thema Ionentherapie bemüht. "Das
kürzlich abgehaltene Symposium kann sicherlich als einer der
Höhepunkte und als wichtiger Meilenstein dieser Projektarbeit
angesehen werden," resümiert Univ.-Prof. Dr. Ramona Mayer,
Projektleitung Medizin und Prokuristin bei MedAustron.
EBG MedAustron GmbH
Viktor Kaplan-Straße 2, A-2700 Wiener Neustadt, +43/2622 /90878-0,
eMail: [email protected]
Über MedAustron:
Mit MedAustron entsteht in Wiener Neustadt eines der modernsten
Zentren für Ionentherapie und Forschung in Europa. Unter Verwendung
von Protonen und Kohlenstoffionen werden nach der Fertigstellung des
Zentrums ab 2015 jährlich bis zu 1.400 Patientinnen und Patienten im
Vollbetrieb mit dieser schonenden Behandlung therapiert. Weltweit
existieren erst zwei derartige Zentren, die diese beiden
Strahlentherapien an einem Ort gemeinsam anbieten. Dabei versteht
sich MedAustron als ein interdisziplinäres und überregionales
österreichisches Zentrum und wird sich auf die Krebsbehandlung mit
Ionen, die Erforschung und Weiterentwicklung dieser neuen
Therapieform sowie die nicht-klinische Forschung mit Ionen- bzw.
Protonenstrahlen spezialisieren. Dabei werden rund 200 Mio. Euro in
Spitzenforschung investiert.
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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Weitere Informationen über MedAustron erhalten Sie unter:
www.medaustron.at sowie unter der Telefonnummer +43/2622/90878-0 oder [email protected]
Unternehmenskommunikation / Pressesprecherin MedAustron:
Dr. Martina Zowack, Zowack PR & Communications, Tel. +43676-3047112, eMail: [email protected]
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