• 11.09.2011, 12:41:56
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ÖH zu Töchterle: Schluss mit den hohlen Phrasen, Herr Minister!

Hochschulen brauchen echte Hochschulmilliarde

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft reagiert
enttäuscht auf die jüngsten Aussagen von Minister Töchterle in der
ORF Pressestunde. "Anstatt alle Anstrengungen in die
Budgetverhandlungen für eine Ausfinanzierung der Universitäten zu
stecken, drischt Töchterle die immergleichen Phrasen von
Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren. Dieser Auftritt war blass
und visionslos - auch die von Töchterle in den Raum gestellte
"Hochschulmilliarde" ist ein schwacher Etikettenschwindel", ärgert
sich Peter Grabuschnig, Generalsekretär der ÖH Bundesvertretung.

"Was die Hochschulen wirklich brauchen, ist eine echte
Hochschulmilliarde. Töchterle versucht uns rund 330 Mio. Euro
jährlich über einen Zeitraum von drei Jahren als Hochschulmilliarde
zu verkaufen - diese Summe reicht gerade mal aus, um den laufenden
Betrieb an den Universitäten zu sichern", so Angelika Gruber vom
ÖH-Vorsitzteam.

"Statt alte ÖVP-Ideen nachzubeten muss Töchterle jetzt alle Energie
in die Verhandlungen mit Fekter stecken. Die Hochschulmilliarde darf
kein leeres Versprechen bleiben", so Martin Schott vom
ÖH-Vorsitzteam. "Schluss mit den hohlen Phrasen, Herr Minister!", so
das Vorsitzteam abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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