- 25.08.2011, 10:00:33
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ORF-Programmschwerpunkt zur Ars Electronica 2011 in Ö1, FM4 und ORF 2
Wien (OTS) - "Origin" lautet das Thema der von 31.8. bis 11.9.
stattfindenden Ars Electronica, der im ORF ein Programmschwerpunkt
gewidmet ist. Mehrere Ö1-Sendungen stehen ganz im Zeichen des
Festivals, zudem gibt es aktuelle Berichterstattung im
"Kulturjournal", den "Journalen" sowie online unter
http://oe1.orf.at. FM4 bringt von 3. bis 6.9. Livesendungen aus Linz,
in ORF 2 gibt es Beiträge zur Ars Electronica im "Kulturmontag"
(5.9.), im Anschluss werden die Dokumentationen "Vom CERN der Dinge"
und "Born Digital - Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica"
gesendet.
Zum fünften Mal ist Radio Ö1 bei der Ars Electronica mit dem
"Mobilen Ö1 Atelier" präsent. Dieses versteht sich im Besonderen als
Zentrum des öffentlichen Dialogs, es bietet dem Publikum die
Gelegenheit zur direkten Kommunikation und Reflexion. Heuer
ermöglicht das "Mobile Ö1 Atelier" von 31. August bis 5. September
allen Interessierten die Begegnung mit Wissenschaft und den Menschen,
die hinter den Forschungsergebnissen stehen. So können die
Besucher/innen etwa mit Wissenschafter/innen des Europäischen
Forschungszentrums CERN darüber diskutieren, warum diese
Grundlagenforschung so wichtig ist oder welche Freiräume diese
Forschungen schaffen. Speziell für Kinder und Jugendliche werden im
Rahmen des Festivalschwerpunktes "Create Your World" am Mittwoch, den
31. August und Donnerstag, den 1. September die Vorlesungen der
Kinderuni Steyr ins "Mobile Ö1 Atelier" am Hauptplatz übertragen. In
Zusammenarbeit mit der Ö1 Kinderuni werden Wissenschafter/innen im
"Mobilen Ö1 Atelier" am Linzer Hauptplatz Vorträge zu Forschungen im
Bereich Bionik, Astronomie, Teilchenphysik und Quantenphysik halten.
Ö1 Kinderunireporter/innen gehen dann dem "Wie?" und "Warum?" von
Wissenschaft und Forschung auf den Grund.
Die Ars Electronica 2011 in Österreich 1
Das "Kulturjournal" (17.09 Uhr) legt am 1.9. - diese Sendung kommt
live aus dem Linzer Ars Electronica Center - und 2.9. den Fokus der
Berichterstattung auf die vielfältigen Aktivitäten des Festivals.
Im Rahmen von "Zeit-Ton" (23.03 Uhr) gibt es am 31.8. eine
Vorschau auf das Musikprogramm beim Ars Electronica Festival. Am 1.9.
steht ein Porträt des jungen iranischen Musikers Sohrab auf dem
Programm: Die Jury des Prix Ars Electronica hat Sohrabs "A Hidden
Place" in der Kategorie "Digital Musics and Sound Art" mit einer
Anerkennung bedacht. Derzeit hofft der Musiker in Berlin auf
politisches Asyl und Mike Harding von "Touch", der Sohrabs
Debüt-Album herausgebracht hat, hat eine Spendenaktion gestartet.
Zahlreiche namhafte Musiker und Musikerinnen haben die Stücke auf "A
Hidden Place" bereits remixed. Mit dem durch den Verkauf
eingenommenen Geld sollen die Anwaltskosten bezahlt werden. "Zeit-Ton
extended" sendet am 2.9. ab 23.03 Uhr live aus dem Cafe des Hotels am
Linzer Domplatz: Gäste der Live-Sendung sind u.a. die
Preisträger/innen der Kategorie "Digital Musics" des Prix Ars
Electronica.
Am 4. September steht "matrix - computer & neue medien" ab 22.30
Uhr ganz im Zeichen der Ars Electronica und in "Kunstradio -
Radiokunst" (23.03 Uhr) steht Sam Auingers Werk "sounds from my
sketchbook" im Mittelpunkt: Der Komponist, Soundkünstler und "Sonic
thinker" Sam Auinger setzt sich in seinen Arbeiten vor allem mit
alltäglichen Klängen des urbanen Raums auseinander. Als einer der
wichtigsten europäischen Künstler im Bereich Sound wird Auinger von
der Ars Electronica heuer als "Featured Artist" gewürdigt. Auinger
bespielt im September den Neuen Dom in Linz mit einer
Soundinstallation und performativen Elementen, das Lentos zeigt
zeitgleich eine Ausstellung von ihm, und für das Ö1 Kunstradio
entwickelt er ein neues Radiokunststück. Auch "Digital.Leben" (16.55
Uhr) am 6. September steht ganz im Zeichen der Ars Electronica.
Die Ars Electronica 2011 in FM4
FM4 wird während des Ars Electronica Festivals 2011 von 1. bis 3.
September mit dem mobilen Studio und einem großen
Redakteur/innen-Team live in Linz vor Ort sein und tagesaktuell sowie
in Spezialsendungen berichten - Besucher/innen sind im Studio
herzlich willkommen. Darüber hinaus wird das Festival auch online auf
fm4.ORF.at in eigenen Stories abgebildet werden - nicht nur in Texten
und Bildern, sondern auch in selbstproduzierten Videos. Zum Auftakt
wird am 1.9. in Linz am AEC Maindeck die 200. Folge der FM4 Science
Busters gefeiert. Ab 13.00 Uhr ist ein "FM4 Unter Palmen Spezial mit
den Science Busters live von der ARS Electronica" zu hören. Das
Publikum in Linz sowie Radiohörer/innen können Fragen zu CERN
stellen, die Science Busters antworten - und zwar live im Radio und
on stage. Erste Eindrücke vom Festival sind ab 15.00 Uhr in
FM4-"Connected" zu hören. Und am Abend des 1.9. (19.00 Uhr) sowie an
den folgenden Nachmittagen am Freitag und Samstag (jeweils ab 15.00
Uhr) wird live aus Linz aus dem Studio im Ars Electronica Center
übertragen. Wissenschaftler/innen und Künstler/innen, die sich zum
Festivalthema "origin" beim Ars Electronica Festival 2011 einfinden,
werden zum Gespräch ins mobile Radiostudio geladen. Wie vielfältig
dabei die diesjährige Kernfrage nach den Ursprüngen beantwortet
werden wird und welche Form der Inspiration Kunstschaffende, Besucher
und Berichterstatter davon tragen werden - all das wird FM4 während
der Festivalzeit wiederspiegeln.
Die Ars Electronica 2011 in ORF 2
ORF 2 zeigt am Montag, den 5. September ab 00.00 Uhr zwei Dokus
des ORF-Landesstudios Oberösterreich zur Ars Electronica. Nachdem
sich der "Kulturmontag" ab 22.30 Uhr ebenfalls dem Linzer Festival
widmet, beginnt um 00.00 Uhr die Festivalreportage "Vom CERN der
Dinge", die dem Festival als Schnittpunkt der Disziplinen Kunst und
Wissenschaft nachspürt. Im Anschluss (00.45 Uhr) ist "Born Digital -
Jugend 2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica" zu sehen.
Die Dokumentation "Vom CERN der Dinge: Ars Electronica 2011 -
Kunst und Wissenschaft auf Kollisionskurs" steht am 5. September ab
00.00 Uhr auf dem Programm von ORF 2. 2011 wird das Festival Ars
Electronica vom 31. August bis 6. September zum Schnittpunkt der
Sparten: Die Expertise renommierter Teilchenphysiker von der
Europäischen Organisation für Kernforschung CERN kollidiert mit der
Vorstellungskraft von internationalen Künstlern. Ein Urknall der
Ideen, der in der Festival-Reportage "Vom CERN der Dinge"
festgehalten werden soll. Ebenso Thema der Doku ist die Frage, warum
die Menschheit die Suche nach dem Anfang so vehement betreibt.
Ab 00.45 Uhr ist in ORF 2 die Dokumentation "Born Digital - Jugend
2.0 am Beispiel Prix Ars Electronica" zu sehen. Die Doku beleuchtet
die Entwicklung ausgewählter Preisträgerinnen und Preisträger des
"U19"-Wettbewerbs und begibt sich auf die Spuren der "Digital
Natives", also all jener, die ein Leben ohne Computer und Smartphone
nicht mehr kennen. Marian Kogler, der mit 17 Jahren als jüngster
Diplomingenieur Österreichs in die Geschichte des Landes einging und
nun an der Martin-Luther-Universität Halle im Bereich theoretische
Informatik lehrt, kommt ebenso zu Wort wie Gerald Hüther, ein
deutscher Neurologe, der die Auswirkungen von Mediennutzung auf das
Gehirn erforscht. Einstige und aktuelle Preisträger des Prix Ars
Electronica, Schüler und Lehrer, Zukunftsforscher,
Universitätsprofessoren und Computerexperten diskutieren die
veränderten Lebensumstände der Jugend 2.0. Kritisch betrachtet wird
auch der fehlende Medienunterricht an Österreichs Schulen, die mit
der rasanten Entwicklung nicht Schritt zu halten scheinen. Nicht
zuletzt wirft die Dokumentation "Born Digital" auch einen Blick in
die Zukunft unseres digitalen Lebens und zeigt, wie sich die jungen
Preisträgerinnen und Preisträger des Prix Ars Electronica die Welt
von morgen vorstellen.
Rückfragehinweis:
ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Isabella Henke
Tel.: (01) 501 01/18050
mailto:[email protected]
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