OTS0174   24. Aug. 2011, 13:49

Tiertransport-Horror am heißesten Tag des Jahres! - BILD

Auch "lokale" Tiertransporte sind die Hölle für Tiere


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BILD zu OTS - Laaben, NÖ: Rindertransport fast 3 Stunden in praller Sonne "geparkt".

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BILD zu OTS - Voll beladener Viehanhänger: Rinder dem Erschöpfungstod nahe.

Laaben in NÖ, ein idyllischer Urlaubsort im
Wienerwald: Der dort ansässige Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT wird
heute um 11 Uhr von einer Tierfreundin telefonisch verständigt, daß
seit 2 Stunden ein mit Rindern beladener Tiertransporter in der
prallen Sonne bei einem lokalen Rindermäster abgestellt ist. Wir
fahren natürlich sofort hin, kurz darauf trifft auch bereits die
alarmierte Polizei ein, der Amtstierarzt wurde ebenfalls von uns
verständigt. Der Transporter wurde zwar - wegen der massiven
Beschwerden der Nachbarn - nach mehr als 2 Stunden in den Schatten
umgestellt, die Tiere sind aber beim Lokalaugenschein bereits sehr
geschwächt und apathisch. Wahrscheinlich hätten sie eine weitere
Stunde in praller Sonne und praktisch ohne Lüftung am heißesten Tag
des Jahres nicht überlebt."

Dieser Vorgang, daß ein voll beladener Viehtransport-Anhänger der
Fleischer-Firma Josef Gradinger aus 3171 Kleinzell einfach bei einem
Bauern abgestellt wurde, dürfte dem Vernehmen nach nicht zum ersten
Mal passiert sein. Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von
ANIMAL SPIRIT und Augenzeuge des Vorfalls: "Daß dieser Herr
Gradinger, der sich angeblich wegen seiner besonderen Verladetechnik
auch noch als "Viehflüsterer" bezeichnet, diesen Frevel sogar
ungeniert am heißesten Tag des Jahres in praller Sonne begeht, ist
als extreme Tierquälerei zu bezeichnen. Wir werden daher diesen
"Viehhändler" und Fleischer umgehend anzeigen und hoffen, daß die
Behörden wenigstens in diesem Fall rigoros vorgehen und ihn nicht nur
mit einer saftigen Geldstrafe belegen, sondern ihm auch seine Lizenz
zum Lebend-Tiertransport ein für alle Mal entzogen wird."

Mitschuldig ist aber auch der Landwirt und Rindermäster Eduard
Gnant-Budler in 3053 Laaben 22, der diese Tierquälerei offenbar
regelmäßig auf seinem Hofgrund nicht nur duldet, sondern aktiv
betreibt. Einige seiner eigenen "Schlacht"-Rinder werden wohl
ebenfalls auf den Hänger geladen und dann einfach stehen gelassen,
bis das Zugfahrzeug von seiner etliche Stunden dauernden Tour wieder
zurückkommt.

Dr. Plank abschließend: "Es wird höchste Zeit, daß Tiertransporte
bei diesen extremen Temperaturen tagsüber generell verboten werden
und derartige Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in Zukunft rigoros
geahndet werden. Zudem sollte allen KonsumentInnen bewußt sein, daß
sie mit jedem Fleisch-Einkauf nicht nur ihre eigene Gesundheit
gefährden können, sondern auch derartige tierquälerische
Tiertransporte fördern - egal ob dieses nun angeblich aus Österreich
oder sonst woher stammt."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0174 2011-08-24 13:49 241349 Aug 11 ANI0001 0389



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Rückfragehinweis: Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank
Tel.: 0676 708 24 34
office@animal-spirit.at
http://www.animal-spirit.at

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