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AKNÖ: Voranmeldung an den Universitäten nicht vergessen!

Anmeldefrist endet am 31. August

Wien (OTS) - Ein Studium zu beginnen, ist für die meisten eine spannende und aufregende Angelegenheit. Viele angehende StudentInnen genießen jetzt noch die Sommerferien und freuen sich auf den Herbst. Was aber viele nicht wissen: Erstmalig müssen sich Studierende, die im Herbst ein neues Studium beginnen wollen, an zahlreichen Universitäten verpflichtend bis spätestens 31. August voranmelden. Diese Voranmeldung ist für mehrere Fächer und auf mehreren Unis möglich. Ausgenommen davon sind Studienrichtungen, die bereits einer Zugangsbeschränkung unterliegen, wie z.B. Psychologie oder Medizin.

Wichtig: Die verpflichtende Voranmeldung gilt auch bei einem Studienwechsel. Eine unnötige Hürde, meint die AKNÖ. Da sich die StudentInnen mehrmals voranmelden können, haben die Universitäten weiterhin keine Übersicht über die tatsächliche Zahl der zu erwartenden Inskribierenden. "Die Voranmeldepflicht führt nicht zu der gewünschten besseren Planbarkeit, sondern zu einem organisatorischen Mehraufwand für die Unis und ist für angehende StudentInnen ein unnötiger Stolperstein am Beginn des Studiums", kritisiert AKNÖ-Bildungsexpertin Verena Groll.

Weitere Neuerungen ab dem Wintersemester:
\x{2588} Die Eingangsphase wird an einigen Universitäten von 2 Semestern auf ein Semester gekürzt.
\x{2588} Die Prüfungen in der Eingangsphase dürfen künftig nur einmal wiederholt werden statt wie bisher drei Mal.
\x{2588} Die Eingangsphase muss positiv absolviert sein, um weiter studieren zu können.
\x{2588} Ab dem Wintersemester 2012 soll vor dem Studium verpflichtend eine Studienberatung absolviert werden.

Ztl.: Studentenleben jetzt noch teurer

"Eine zentrale Forderung der AKNÖ lautet, dass der Zugang zu den Universitäten sozial gerechter werden muss", betont AKNÖ-Vizepräsident Markus Wieser. Leider besteht die Befürchtung, dass mit den neuen gesetzlichen Bestimmungen eher das Gegenteil erreicht wird. Denn seit dem 1. Juli wird die Familienbeihilfe nur mehr bis zum Alter von 24 Jahren ausbezahlt. Besonders hart: Ebenfalls seit Juli müssen Studierende das Doppelte für die studentische Selbstversicherung bezahlen. Statt wie bisher 24,93 Euro fließen jetzt stolze 49,85 Euro in die Kassen der Versicherung, da dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung der Zuschuss gestrichen wurde. "Die Hochschulen brauchen dringend ein vernünftiges Finanzierungskonzept. Es kann nicht sein, dass immer nur auf Kosten der StudentInnen gespart wird und durch dieses Sparprogramm die Ungerechtigkeiten steigen", so der AKNÖ-Vizepräsident.

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