Stichworte: FPK, Fischer, Politik, Pressestimmen Channel: Politik
OTS0125   12. Aug. 2011, 19:39

Von der Pflicht eines Bundespräsidenten (von Ralf Mosser)

Ausgabe 13. Aug. 2011


Bundespräsident Heinz Fischer übte scharfe
Kritik wegen der Reaktionen der FPÖ auf das Urteil gegen den Kärntner
Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch. Er meinte, dass damit die
"Grenze dessen, was politische Kultur und den Rechtsstaat ausmacht,
eindeutig überschritten" wurde. Für FPÖ-Generalsekretär Harald
Vilimsky war daraufhin klar, dass Fischer "nie sein parteipolitisches
Mäntelchen abgelegt" hat. Wozu braucht ein Land einen
Bundespräsidenten? Zum Repräsentieren im Ausland und als oberste
moralische Instanz im Inland. Als solche hat sich Rudolf
Kirchschläger - einer von Fischers Vorgängern - seinerzeit für die
Trockenlegung der Sümpfe und sauren Wiesen im Lande starkgemacht, und
als solche hat sich Fischer jetzt geäußert. Es ist nicht nur sein
Recht, sondern seine Pflicht. Wenn man Fischer etwas vorhalten kann,
dann, dass er dieser Pflicht zu selten mit so klaren Worten
nachkommt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0125 2011-08-12 19:39 121939 Aug 11 KTI0001 0152



Kärntner Tageszeitung Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/512000-502
redaktion@ktz.at

Aussendungen von Kärntner Tageszeitung abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten:


Errechnete Personen: