- 13.07.2011, 12:14:28
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EGB: EU darf den Finanzmärkten nicht das Kommando überlassen
Europäischer Gewerkschaftsbund fordert Solidaritätsmechanismus zum Schuldenabbau
Wien/Brüssel (OTS/ÖGB) - Während der vergangenen Tage hat der
Aufruhr auf den Finanzmärkten die Stabilität der Wirtschaft in einer
Reihe von Staaten der Euro-Zone bedroht. Der Europäische
Gewerkschaftsbund (EGB) erinnert die verantwortlichen PolitikerInnen,
dass sie die führende Rolle spielen müssen, dass sie die
Entscheidungen treffen müssen und dass sie das Kommando nicht den
Finanzmärkten und den Ratingagenturen überlassen dürfen.
Beschäftigung, sozialer Zusammenhalt und das wirkliche Leben von
Millionen von Menschen stehen auf dem Spiel. "Es ist Zeit, dass die
Europäische Politik ihren Willen zu Führung zeigt und die richtigen
Entscheidungen für einen Kurswechsel trifft", sagt
EGB-Generalsekretärin Bernadette Ségol.
Für den EGB beinhaltet das, umgehend einen europäischen
Solidaritätsmechanismus in Gang zu setzen, Stichwort Eurobonds.
Mittelfristige Initiativen schließen eine europäische
Finanztransaktionssteuer, Kontrolle der Ratingagenturen, Ende der
Steuerparadiese, der Steuerflucht und des Steuerbetrugs ein. Der EGB
fordert ebenso die Nutzung aller in der EU zur Verfügung stehenden
Finanzierungselemente für Investitionen, um nachhaltiges Wachstum und
Beschäftigung anzukurbeln.
Rückfragehinweis:
Nani Kauer, MA ÖGB-Referat für Öffentlichkeitsarbeit (Leitung) Pressesprecherin des ÖGB-Präsidenten Erich Foglar 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1 (01) 53 444 39261 0664 6145 915 www.oegb.at
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