- 29.06.2011, 14:28:53
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Klarstellung zu Kronenzeitungsartikel 29.6.2011
Wien (OTS) - Klarstellung zu Kronenzeitungsartikel 29.6.2011
Die Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS)
nimmt zu dem am 29. Juni 2011 in der Kronen Zeitung publizierten
Artikel mit dem Titel "Gift in der Banknoten-Druckerei?" wie folgt
Stellung.
Wir stellen voran, dass uns die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter ein großes Anliegen ist. Wir haben daher in der
Vergangenheit alles getan, um diese zu gewährleisten und wir werden
auch künftig großes Augenmerk darauf legen.
1. Die Ereignisse, auf die die Kronen Zeitung Bezug nimmt, ereigneten
sich im April bzw. Mai 2004. In diesem Zeitraum traten bei einigen
Mitarbeitern Hautrötungen mit Juckreiz und vereinzelt auch andere
Symptome auf. Das betraf vor allem Mitarbeiter der Druckerei. Dass
Dutzende unter ständigem Erbrechen und anderem gelitten haben sollen,
wie die Zeitung schreibt, ist nicht korrekt.
2. Die OeBS hat daraufhin sofort eine umfangreiche Untersuchung aller
betroffenen Mitarbeiter durch die Medizinische Universität Wien,
Abteilung für Arbeitsmedizin, in die Wege geleitet, um die Ursache zu
klären. Auch das Arbeitsinspektorat und die Allgemeine
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) wurden in die Untersuchungen
einbezogen. Untersucht wurden 35 Mitarbeiter. Auf diesen Bericht
nimmt die Kronen Zeitung offenbar Bezug. Es handelt sich aber um kein
"Geheimpapier", sondern um medizinische Befunde, die daher der
ärztlichen Schweigepflicht unterliegen.
3. Die OeBS hatte weiters die Überprüfung der produktionsrelevanten
Rohmaterialien veranlasst. Alle diesbezüglichen Tests wiesen negative
Ergebnisse auf.
4. Die Medizinische Universität Wien schreibt in ihrem Bericht vom
10. August 2004: "Aus unserer Sicht kann abschließend gesagt werden,
dass nach umfangreichen klinischen Untersuchungen hinsichtlich der
zum Druck verwendeten Farben und Papiermaterialien kein
Gesundheitsrisiko besteht, und dass die bei mehreren Mitarbeitern
aufgetretenen Beschwerden keine Ursache haben, die mit dem
Arbeitsplatz in der OeBS zusammenhängt".
5. Wir legen großen Wert auf die Feststellung, dass die OeBS damals -
2004 - rasch und auch korrekt gehandelt hat, weil uns die Gesundheit
unserer Mitarbeiter stets ein Anliegen ist. Es sind seither auch
keine ähnlich gelagerten Fälle mehr aufgetreten.
Rückfragehinweis:
Oesterreichische Nationalbank Dr. Christian Gutlederer Pressesprecher Tel.: (+43-1) 404 20-6609 mailto:[email protected] www.oenb.at
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