• 29.06.2011, 11:27:09
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11. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS) - Die vierte Anfrage von GRin Mag. Martina Wurzer
(Grüne) beschäftigte sich mit den Lesetests an den Wiener Schulen und
richtete sich an StR Christian Oxonitsch (SPÖ). Diese Lesetests seien
eine erste Reaktion auf die "ernüchternden" Ergebnisse der
Pisa-Tests, erklärte Oxonitsch. Sie würden auch zur Orientierung für
SchülerInnen, Eltern und Lehrer dienen. Auf Grund der Ergebnisse
könnten nun entsprechende Maßnahmen gesetzt werden, wie etwa
spezielle Förderungen für leseschwache Kinder. Zukünftig sollten die
Lesetests jährlich stattfinden, hielt Oxonitsch fest.

Die fünfte Anfrage von GR Mag. Wolfgang Jung (FPÖ) hatte die
Verbindungen von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) zu
den städtischen Dienststellen zum Inhalt und richtete sich an StRin
Sandra Frauenberger (SPÖ). Diese stellte fest, dass es bereits Anfang
Mai Gespräche zwischen dem Wiener Bürgermeister und dem
Staatssekretär gegeben habe. Die Stadt werde sich mit mehreren
Projekten, wie etwa "Start-Wien", in den Bericht des
Staatssekretariats einbringen. Kurz würde engagiert an die Materie
herangehen und die Stadt hätte ein großes Interesse an der
Bewältigung der Aufgaben. Die Zuwandererkommission werde fortgeführt,
kündigte Frauenberger an. Förderungen für Vereine seien
selbstverständlich an Bedingungen geknüpft, erklärte sie. Über
Kriterien der Zuwanderung wolle sie mit Kurz noch diskutieren.

Aktuelle Stunde zum Thema "Gemeinde Wien hungert
Jugendwohlfahrten aus - zu wenig Budgetmittel, zu wenig Dienstposten
für einen hochsensiblen Bereich!"

GR Dr. Wolfgang Aigner (ÖVP) stellte fest, dass das Personal in der
Jugendwohlfahrt überfordert sei. Es gehe ihm aber nicht darum
MitarbeiterInnen "an den Pranger zu stellen", sondern er wolle
Defizite aufzeigen. In diesem Zusammenhang fordere er mehr Personal
und finanzielle Mittel für die Jugendämter. Viele MitarbeiterInnen
würden auf Grund von Burn-Out ausfallen. Die Struktur sei
grundsätzlich gut, aber die Krisenzentren würden "vor dem Kollaps"
stehen. Vor allem die betroffenen Kinder hätten eine gute Betreuung
verdient, hielt Aigner fest. forts. (cwk/lit)

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
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Diensthabender Redakteur
Telefon: 01 4000-81081

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