Übergabe viermillionster Sicherheitsreisepass mit Chip - Minister geben wichtige Tipps zu Beginn der Urlaubssaison
Gültigkeit des Reisepasses rechtzeitig überprüfen. Pass bei Auslandsreisen immer mitführen. Österr. Auslandsvertretungen helfen unbürokratisch - Serviceline: +43-1-90115-4411
Wien (OTS) - Vizekanzler Außenminister Dr. Michael Spindelegger
und Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner übergaben heute,
Freitag, in der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung den
viermillionsten Sicherheitsreisepass mit Chip an seine neue
Besitzerin. Bei dieser Gelegenheit wies Außenminister Spindelegger
auf die unterschiedlichen internationalen Einreisebestimmungen hin.
"Wer sich vor Antritt einer Auslandsreise über die jeweiligen
Einreisebestimmungen des Urlaubslandes rechtzeitig informiert,
vermeidet unliebsame Überraschungen. Die Website des BMeiA bietet
hier allen Reisenden hilfreiche länderspezifische Informationen", so
Spindelegger
Rechtzeitig Gültigkeit des Reisepasses überprüfen Zum Start der Urlaubsreisezeit erinnerte die Innenministerin daran, rechtzeitig vor Reiseantritt die Gültigkeitsdauer des Reisepasses zu überprüfen. Mikl-Leitner: "Grundsätzlich benötigt man für jede Auslandsreise, auch wenn keine Grenzkontrollen stattfinden, ein gültiges Reisedokument. Damit kann man sich bei allfälligen Kontrollen durch die Polizei problemlos ausweisen. Mit dem Reisepass oder - innerhalb der EU - dem Personalausweis im Gepäck steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege."
"Vier Millionen Österreicher besitzen nun den sichersten Reisepass,
den es je in Österreich gegeben hat", erklärte Innenministerin
Mikl-Leitner weiter. "Dies dient nicht nur dem Schutz der
Passbesitzer vor missbräuchlicher Verwendung ihrer Identität, sondern
ist auch wichtig im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und
Terrorismus". Damit sind rund zwei Drittel aller im Umlauf
befindlichen österreichischen Reisepässe mit einem Sicherheitschip
ausgestattet und entsprechen damit dem höchsten Stand der
Fälschungssicherheit.
Außenministerium in Notfällen rund um die Uhr erreichbar: +43-1-90115-4411 Außenminister Dr. Michael Spindelegger wies auf die Unterstützungsmöglichkeiten seines Ministeriums für in Notlage geratene Österreicher im Ausland hin. "Die österreichischen Botschaften und Konsulate stehen gerne bereit, um bei kleineren oder größeren Problemen ihre Unterstützung anzubieten. Bei einer Notlage im Ausland wird die nächstgelegene österreichische Vertretung versuchen, rasch, wirksam und unbürokratisch zu helfen", so Außenminister Spindelegger. In Notfällen ist das Außenministerium 24 Stunden unter der Nummer +43 1 90115 4411 erreichbar.
Welche Art von Hilfe kann von österreichischen Auslandsvertretungen
angeboten werden:
- Ausstellung eines Notpasses bei Passverlust
- Nennung der Kontaktdaten von Ärzten, Spitälern, Anwälten und
Übersetzern zur unverbindlichen Auswahl
- Koordinierung bzw. Organisation von Rücktransporten in Krankheits-
oder Notfällen
- Veranlassung von Nachforschungen nach Vermissten
- In Notfällen Weiterleitung dringender Nachrichten an Betroffene
oder deren Angehörige u.v.m.
- Weitere Informationen unter www.bmeia.gv.at
Eigener Reisepass für jedes Kind Seit 15. Juni 2009 sind Kindermiteintragungen im Pass der Eltern nicht mehr möglich. Jedes Kind braucht einen eigenen Reisepass mit Chip. Bereits bestehende Kindermiteintragungen bleiben bis 14. Juni 2012 gültig. Nach diesem Datum werden diese automatisch ungültig. Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt davon unberührt; der Reisepass gilt bis zum darin gedruckten Ablaufdatum. Nähere Informationen unter www.bmi.gv.at/reisepass.
Der Expresspass - in drei Tagen zum neuen Reisepass Wenn es mal schneller gehen muss, bieten die Passbehörden ein besonderes Service: Mit dem EMS-Service der Post AG wird der Expresspass in nur drei Tagen sicher und verlässlich zugestellt. Die Gebühr beträgt 100 Euro (ab Vollendung des zwölften Lebensjahres).
Über die OeSD Die Österreichische Staatsdruckerei (OeSD) ist verantwortlich für die Produktion aller österreichischen Sicherheitsdokumente (Reisepass, Personalausweis, Führerschein und Scheckkartenzulassungsschein). Seit 2006 wird der Sicherheitsreisepass im Hochsicherheitstrakt der OeSD mit den Daten der Bürger personalisiert und an die gewünschte Adresse verschickt.
Mag. Andreas Wallner,
Pressesprecher der Bundesministerin
Tel.: +43-(0)1-53126-2027
andreas.wallner@bmi.gv.at
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262,4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213














