Stichworte: Anschober, Ernährung, Lebensmittel, Channel: Chronik
OTS0068   17. Juni 2011, 10:00

Anschober: Keine problematischen Sprossen aus Deutschland in Oberösterreich im Handel

Bereits deutlich über 700 Hus-Fälle in Deutschland, keiner in Oberösterreich


Nachdem in Deutschland der - mittlerweile bestätigte
- Verdacht geäußert wurde, EHEC könnte von Sprossen ausgegangen sein,
hat die OÖ Lebensmittelaufsicht Nachschau in den oberösterreichischen
Großhandelsbetrieben gehalten, die mit Sprossen handeln. Dabei wurden
keine Sprossen mit Herkunft aus Deutschland gefunden. Das deutsche
Bundesinstitut für Risikobewertung warnt allerdings bis zur
abschließenden Klärung und dem Vorliegen der endgültigen
Untersuchungsergebnisse vor dem Verzehr von Sprossen - auch von
selbstgezüchteten. Die österreichischen Behörden werden ständig über
das Europäische Schnellwarnsystem RASFF über die neuesten
Entwicklungen informiert.

"Da mittlerweile jener deutsche Betrieb identifiziert werden konnte,
von dem die EHEC-verseuchten Sprossen mit höchster Wahrscheinlichkeit
produziert wurden und keine derartigen Sprossen den
oberösterreichischen Markt erreich haben, kann wie auch von den
deutschen Behörden endgültig Entwarnung für Gemüse wie Tomaten,
Gurken, Paprika u.s.w. gegeben werden", beruhigt
KonsumentInnenschutzlandesrat Rudi Anschober. "Dennoch sind generell
konsequente Hygienemaßnahmen in der Küche und bei der Verarbeitung
dringend anzuraten", so Anschober abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0068 2011-06-17 10:00 171000 Jun 11 GRO0001 0189



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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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