SWV-Wien fordert Untersuchungsausschuss zu Spekulationsverlusten der Wirtschaftskammer Wien
Strobl: Veranlagung von Experten als hochriskant eingestuft
Wien (OTS) - "Es ist höchste Zeit für einen Untersuchungsausschuss
unter Einbezug aller Fraktionen, damit die Mitglieder der
Wirtschaftskammer Wien endlich erfahren, was mit ihren Geldern
eigentlich passiert", forderte der Präsident des SWV Wien LAbg. Fritz
Strobl heute, Dienstag. Nach Berichten im Nachrichtenmagazin "Format"
habe die Wirtschaftskammer Wien Mitgliedsgelder in Millionenhöhe
verspekuliert. "Es handelt sich dabei um Veranlagungen, die von
Experten als hochriskant eingestuft werden", so Strobl, der nun
absolute Transparenz durch die Wirtschaftskammer Wien einfordert.
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Wie "Format" zu entnehmen ist, haben die Wirtschaftskammer Wien, die
Wirtschaftskammer Österreich und die Kammer - Pensionskasse durch ein
äußerst riskantes Investment bei der R-Quadrat Immobiliengruppe bis
zu 20 Millionen Euro verspekuliert (WKW 12 Mio. Euro, Pensionskasse
7,4 Mio. Euro, WKÖ 1 Mio. Euro).
"Uns wurden im Wirtschaftsparlament vorige Woche noch ganz andere
Zahlen vorgelegt, weit niedrigere Beträge, als jene, die jetzt von
"Format" aufgedeckt wurden. Das ist bestimmt kein Zufall", betonte
Strobl, der von einer Verschleierungspolitik durch den
Wirtschaftsbund spricht, "die man im Wirtschaftsparlament nicht das
erste Mal erlebt".
Für den SWV Wien gilt es jetzt rund um die hochriskanten
Veranlagungsgeschäfte folgendes aufzuklären:
*Wer hat den Auftrag dazu gegeben?
*Mit welchen Beträgen spekuliert die Wirtschaftskammer noch?
*Wie hoch ist der weitere Schaden?
*Gab es Provisionen, wenn ja an wen?
(Schluss)
Stephan Kögl
Tel.: +43(1)5224766-25 oder +43(664) 88540079
stephan.koegl@swv.org
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