• 21.05.2011, 18:08:49
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H.P. Martin zu Kurier OTS0047vom 21.05.2011: "Haltlose Rufmord-Kampagne"

Sabitzer war nie mein Mitarbeiter, sondern ist hoch bezahlter Assistent von Martin Ehrenhauser, der mein Mandat will

Wien (OTS) - Der "Kurier" wiederholt nur, was Martin Ehrenhauser
schon vor zwei Wochen in einem Interview im "Profil" behauptet hatte.
Dabei handelt es sich um haltlose Spekulationen. Jetzt werden aus
einem angeblichen Tonband-Mitschnitt wieder aus dem Zusammenhang
gerissene Unterstellungen konstruiert.

Schon lange vor dem nun angesprochenen Gespräch mit Herrn Sabitzer
und Martin Ehrenhauser habe ich zu Spenden für die politischen
Schulden der "Liste Martin" aus dem Wahlkampf 2006 und einer
allfälligen Verurteilung durch den EuGH aufgerufen. Dabei ging es
nicht, wie von Ehrenhauser und nun dem "Kurier" fälschlich behauptet,
um "Spesen", sondern um zweckentsprechend an parlamentarische
Mitarbeiter gezahlte Gelder aus der sogenannten Sekretariatszulage.
Sie wurden nur wegen eines Formfehlers zurückgefordert, was seit 2007
auch im EU-Parlament zu heftiger Kritik an der Vorgangsweise gegen
mich führte.

Mit Robert Sabitzer habe ich, wie er selbst erklärte, über die
Jahre hinweg nur zwei längere Gespräche geführt. Nie war er mein
Mitarbeiter. Vielmehr hat er, nachdem ihm Ehrenhauser nach der
EU-Wahl 2009 eine lukrative parlamentarische Assistentenstelle bei
ihm einräumte, zu Gunsten von Martin Ehrenhauser auf sein auf der
"Liste Martin" erreichtes Mandat verzichtet. Ehrenhauser machte dabei
immer wieder klar, dass er Sabitzer nur wegen des damit verbundenen
Mandatsverzichts eingestellt hatte und war immer wieder mit Sabitzers
Arbeitsleistung unzufrieden.

Nunmehr will Sabitzer, dass ich zurücktrete, sodass er mein Mandat
übernehmen kann. Vor dem Start der Kampagne gegen mich sagte er
gegenüber einem tatsächlich langjährigen Unterstützer der "Liste
Martin", dem Oberösterreicher Karl Gutenbrunner aus Niederkulm bei
Linz: "Der alte Depp muss weg und soll uns das Geld geben." Falls ihm
dies nicht gelingt, beabsichtigt Sabitzer, wie er vor Zeugen sagte,
von der "Hacklerregelung" für Frühpensionisten Gebrauch zu machen,
die zu Recht von vielen Steuerzahlern als inakzeptables Privileg
abgelehnt wird.

Mein Anwalt ist beauftragt, entsprechende rechtliche Schritte
gegen diese anhaltende Rufmord-Kampagne einzuleiten.

Rückfragehinweis:
Büro Dr. Martin
[email protected]
0043-664-201 80 37

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