- 20.05.2011, 09:00:52
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UN IPCC Report: Weltweit sechs Mal mehr Ökoenergie als Atomenergie
IG Windkraft hofft auf konstruktive Ökostrom-Novelle
Wien (OTS) - Bereits 12,9 % der Primärenergieproduktion erfolgten
2008 aus erneuerbaren Energien. Das ist sechs Mal so viel, wie der
produzierte Atomstrom ausmacht (2%). "Allein die in den letzten zwei
Jahren errichteten Windkraftwerke erzeugen so viel Strom wie 25
Atomkraftwerke", streicht Christian Kjaer, CEO des Europäischen
Windenergie Verbandes EWEA, heraus. In der Zweijahresperiode
2008-2009 war bereits knapp die Hälfte der neu gebauten
Kraftwerksleistung erneuerbar (140 Gigawatt von 300 Gigawatt). Allein
ein Fünftel der Leistung geht auf das Konto der Windenergie. "Während
die ganze Welt die erneuerbaren Energien ausbaut, wird in Österreich
von vieler Seite nur darüber nachgedacht, wie man den Ausbau der
Ökoenergie klein und überschaubar halten kann", kritisiert Mag.
Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.
Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) der Vereinten
Nationen veröffentlichte in Abu Dhabi einen Spezial-Report. Dieser
Bericht hält fest, dass bis 2050 zwischen drei und zehnmal mehr
Energie als derzeit durch erneuerbare Energiequellen erzeugt werden
kann. "Das gesamte Potential der erneuerbaren Energien ist viel höher
als sowohl der heutige als auch der zukünftige energieverbrauch",
kommentiert Christian Kjaer den Bericht. Lediglich knapp mehr als
2,5% des Erneuerbaren Energiepotentials werden derzeit genutzt. Der
IPCC Report streicht unter anderem heraus, dass die Kosten für die
Netzintegration erneuerbarer Energien auch in großen Mengen minimal
sind, wenn man den Klimawandel in die Betrachtung einbezieht.
"Es bleibt zu hoffen, dass Berichte wie dieser endlich von der
Politik wahrgenommen werden und auch ihren Niederschlag in konkreten
Maßnahmen finden. Die aktuelle Novellierung des Ökostromgesetzes wäre
eine Gelegenheit dafür", stellt Moidl fest.
Die Forderungen der IG Windkraft für ein positives Ökostromgesetz
2012 lauten:
- Verankerung von ambitionierten Ökostromzielen bis zum Jahr 2020
- Bereitstellung ausreichender Mittel zur Erreichung dieser Ziele
- Kompletter Abbau des Förderstaus ohne Hürden und Abschläge
- Beibehaltung der bisherigen Abwicklungssystematik bei Vergabe der
Verträge
- Keine Verzerrung der Darstellung der Kosten zu Ungunsten der
Ökostromförderung
Die detaillierte Stellungnahme der IG Windkraft finden Sie auf
http://ig-windkraft.at/index.php?xmlval_ID_KEY[0]=1005
Die Presseaussendung der EWEA finden Sie auf
http://www.ewea.org/index.php?id=60&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=190
5&tx_ttnews[backPid]=259&cHash=22cf299fac51e8d9da8153cf869b0848
Ein Statement von Christian Kjaer, CEO des Europäischen Windenergie
Verbandes EWEA finden Sie auf
http://blog.ewea.org/2011/05/more-than-enough-renewable-energy-to-mee
t-future-global-energy-demand/
Die Presseaussendung vom IPCC finden Sie auf
http://srren.ipcc-wg3.de/press
Statement vom Co-Vorsitzenden Ottmar Edenhofer, IPCC Working Group
III finden Sie auf:
http://srren.ipcc-wg3.de/
Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
mailto:[email protected]
http://www.igwindkraft.at
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