Anschober: Überprüfung der deutschen AKW durch Reaktorsicherheitskommission bestätigt Kritik an AKW Isar 1
Risikoreaktor muss sofort endgültig stillgelegt werden - Aktionstag am 28. Mai in Landshut
Linz (OTS) - Seit Jahren macht Umwelt-Landesrat Rudi Anschober
gemeinsam mit den NGOs Druck für eine Stilllegung des Risikoreaktors
Isar 1, der sich keine 100 km von der oberösterreichischen Grenze bei
Landshut befindet - Oberösterreich liegt in der Hauptwindrichtung.
Jahrelang wurde die heftige Kritik Anschobers zurück gewiesen. Noch
vor wenigen Monaten etwa vom bayrischen Umweltminister mit sehr
heftigen Worten.
Der gestern veröffentlichte aktuelle Prüfbericht der deutschen
Reaktorsicherheitskommission, der von der deutschen Bundesregierung
in Reaktion auf die Atomkatastrophe von Fukushima in Auftrag gegeben
wurde, bestätigt nun - obwohl in der kürze der Zeit nur ein kleiner
Teil der Sicherheitsfragen überprüft werden konnte - einen zentralen
Punkt der Kritik: Isar 1 würde so wie die anderen sechs Altreaktoren
Deutschlands dem Absturz eines mittelgroßen Verkehrsflugzeug nicht
standhalten. Anschober: "Angesichts der Nähe zur Einflugschneise des
Flughafens München ein verantwortungsloses Risiko."
Anschober fordert daher von der deutschen Bundesregierung und der
bayerischen Staatsregierung eine sofortige Entscheidung für eine
endgültige Stilllegung des AKWs, das derzeit für drei Monate, bis
Mitte Juni, stillsteht. Wird dies verweigert, so werden mehrere
österreichische Bundesländer klagen einbringen.
Am 28. Mai 2011 werden die Atomgegner aus Bayern und Oberösterreich
eine Grossdemonstration in Landshut durchführen, oö Umwelt-Landesrat
wird dabei Kundgebungsredner sein. Anschober ruft zur Teilnahme am
Aktionstag auf.
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at













