Forum Prävention in der Hofburg: Der Faktor Mensch im Unfallgeschehen sowie alter(n)sgerechtes Arbeiten als Themenschwerpunkte
Wien (OTS) - Das heurige "Forum Prävention" der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) findet von 9. -12. Mai in der
Wiener Hofburg statt. Angrenzend an aktuelle Fragen der Prävention
steht die Veranstaltung dieses Jahr unter den Generalthemen "Der
Faktor Mensch im Unfallgeschehen" und "Alter(n)sgerechtes Arbeiten".
Neben hochkarätigen Vortragenden - wie beispielsweise dem
international gefragten österreichischen Kriminalpsychologen,
Profiler und Buchautor Dr. Thomas Müller, nehmen rund 1.000
Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner, Arbeitspsychologen und
Behördenvertreter oder kurz Präventivkräfte aus ganz Österreich teil.
Risikofaktor Mensch
"Ich denke also bin ich (noch nicht verletzt!)" - der Mensch ist
in der Lage, Gefahren wahrzunehmen, potenzielle Risiken vorherzusehen
und in begründeten Fällen auch Einfluss auf ein mögliches
Unfallgeschehen zu nehmen. Abgesehen von dieser "natürlichen"
Veranlagung, gibt es äußere Einflüsse, die unsere Sicherheit
beeinträchtigen. Im Berufsleben sind die Arbeitsplatzverhältnisse zu
nennen, die sich je nach Beruf unterscheiden, aber auch der Stand der
getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. Mindestens ebenso stark wirken
sich negative psychische Einflüsse auf die Sicherheit der
Arbeitnehmer aus. Wer unter starkem Stress steht oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen, der muss unweigerlich mit
Kontrollverlust rechnen. Der AUVA ist es daher besonders wichtig, die
notwendige Bewusstseinsbildung schaffen zu können. Unter diesem
Aspekt finden im heurigen Forum Prävention Fachtagungen und Workshops
zum Faktor Mensch im Unfallgeschehen statt.
Von der Lesebrille bis zur Fußstütze
In den vergangenen Jahren hat es vielfältige Bemühungen um eine
zunehmende Humanisierung des Arbeitslebens und den Abbau von
Belastungen im Arbeitsprozess gegeben. Dass sich die Bedürfnisse und
Fähigkeiten der Arbeitnehmer mit zunehmendem Alter verändern, ist
jedoch unbestritten. Für die AUVA steht allerdings fest: will man
Menschen möglichst lange im Erwerbsprozess behalten, so müssen auf
jede Lebensphase bezogene präventive Maßnahmen zur Gestaltung der
Arbeitsbedingungen ergriffen werden. Denn alter(n)sgerechte
Arbeitsplätze fördern die Gesundheit und sorgen dafür, dass
Beschäftigte länger arbeiten können und ihr Wissen im Unternehmen -
vor allem für nachfolgende Generationen - erhalten bleibt.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige
sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre
Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA
- die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten
senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche
Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von
Unfallopfern am wirksamsten.
AUVA-Pressesprecherin
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