• 09.05.2011, 14:00:11
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Spital 2011: Die Suche nach der besten Praxis durch Spitalsvergleiche - BILD

Logo Die Spital 2011

Wien (OTS) - Die finanziellen Mittel im Gesundheitswesen künftig
wirkungs- und qualitätsorientiert zu vergeben und die Schaffung von
mehr Leistungstransparenz werden die zentralen Herausforderungen im
Gesundheitswesen in den kommenden Monaten sein, betonte
Gesundheitsminister Alois Stöger in seiner Eröffnungsrede auf dem IIR
Jahreskongress die Spital vom 3. bis 4. Mai in Wien.

Verantwortung aus einer Hand

Wer die Verantwortung über Planung und Steuerung erhalten soll,
wurde kontrovers zwischen dem Vizepräsidenten des österreichischen
Gemeindebundes Alfred Riedl und dem Sektionsleiter des
Gesundheitswesen Clemens Auer diskutiert. Auer betonte, dass der, der
den größten Anteil an den Mitteln trägt auch über den Mitteleinsatz
entscheiden soll. Derzeit seien das praktisch zu 100 Prozent die
Gemeinden, die aber nur einen Anteil von ca. 20 Prozent an der
Mittelaufbringung beisteuern. Riedl kritisierte das Fehlen von
Schnittstellen zwischen Bund und Ländern, die eine gemeinsame Planung
erschweren.

Wettbewerb

Die Bosse der Vinzenz-Gruppe und der PremiaMed, Michael Heinisch
sowie Julian Hadschieff, plädierten für mehr Wettbewerb zwischen
öffentlichen und privaten Einrichtungen. Sie befürworteten ein
einheitliches Bundesanstaltengesetz, welches gleiches Geld für
gleiche Leistungen garantieren sollte.

Erich Schmatzberger vom Hauptverband hob die Umgestaltung der
Spitalsstrukturen hervor. Er merkte an, dass mehr Zentren und
Spezialambulanzen zur Kostensenkung beitragen können.

Der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer Harald Mayer
war sich mit anderen Diskutanten einig, dass es in Fragen
Finanzausgleich 2014 keine Tabus geben darf und alles auf den Tisch
muss. Dabei spielt es keine Rolle ob es um Selbstbehalte oder um die
künftige Verantwortung über die finanziellen Mittel geht, da das
Gesundheitssystem nicht nur aus Spitälern besteht.

Unabhängig welche strukturellen Veränderungen dem
Gesundheitssystem in den kommenden Monaten und Jahren bevorstehen,
sollte es nach Meinung vieler anwesender Experten weiterhin
solidarisch bleiben. So soll gewährleistet werden, dass nicht die
schwächsten in der Bevölkerung, die Kranken und Hilfsbedürftigen,
künftig das Nachsehen haben.

Weitere Informationen unter www.iir.at/diespital2011.htm

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Karin Grünauer, IIR Österreich GmbH,
Tel.: +43 (1) 891 59-311, E-mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IIR

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