- 09.05.2011, 10:11:43
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Abstruse Konzeptlosigkeit bei der Augartenspitz-Verbauung
Verteidiger des öffentlichen Raums gestärkt durch Freisprüche in Wiener Neustadt - Widerstand bleibt wachsam
Wien (OTS) - Wenn jetzt von Seiten der Konzerthallenbetreiber im
gleichen Atemzug mit einer geplanten Eröffnung medial angekündigt
wird, das Gespräch mit den Parkschützern suchen zu wollen, kann das
nach jahrelangen Erfahrungen leider nur als phantasieloser PR-Gag
gewertet werden. Zu oft schon wurden Gesprächsangebote gemacht und
wieder zurückgezogen, Offenheit signalisiert und gleichzeitig
versucht, den Widerstand durch Verleumdungen und
Einschüchterungsklagen zu brechen.
Umso mehr begrüßen die Bürger am Augartenspitz die Freisprüche im
Tierschützer-Prozess. Dieser Willkür-Prozess war beispielhaft für
viele andere Einschüchterungsversuche mittels Polizei und Justiz,
u.a. konkret gegen Verteidiger des öffentlichen Eigentums, Raums und
Rechts am Augartenspitz. Viele der dortigen Aktivisten wurden mit
Klagen eingedeckt. Diese appellieren weiter an alle
demokratisch-rechtsstaatlichen Organisationen, auch im Fall
Augartenspitz alles zu tun, daß diese Prozesse eingestellt werden.
Schluß mit staatlicher Willkür gegen demokratische Initiativen!
Zuletzt wurde am 6.5. in Ö1, wie schon so oft, die Meinung
vertreten: "Man kann den Weg auch genau umgekehrt gehen und darauf
verzichten, einen eigenen Saal zu haben, das ist vielleicht aus der
Perspektive eines Ensembles wie den Sängerknaben viel sinnvoller"
(Martin Tröndle in "Apropos Musik"). Dass erst jetzt versucht wird,
krampfhaft ein Nutzungskonzept zu erstellen, ist wohl mehr als
entlarvend und nur ein weiterer Baustein dieses beispiellosen
Skandals.
Rückfragehinweis:
Raja Schwahn-Reichmann
Mobil: 0676 4953133
[email protected]
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