Multidisziplinäres Narbenmeeting von 13.-15. Mai in der Privatklinik Kiprov in Wien
Linz (OTS) - Die Narbe als Produkt der Wundreparatur stellt für
viele Fächer, insbesondere für ästhetisch chirurgisch ausgerichtete
Disziplinen, eine große Herausforderung dar. Schon das Anlegen einer
narbenschonenden chirurgischen Strategie im Zusammenhang mit der
Lokalisation des Eingriffes setzt sehr viel Wissen und Erfahrung
voraus, ebenso das perioperative Wundmanagement.
Im Laufe der letzten Jahre haben sich völlig neue Methoden der
Narbenbehandlung ergeben. Schon die unmittelbar postoperative
Vorbeugung durch Silikon Gels und fraktionierte Laser- und
Radiowellen Anwendung kann das Entstehen überschüssiger Narben
verhindern. Auch Stammzellen und Wachstumsfaktoren wurden erfolgreich
eingesetzt. Narbenschonende chirurgische Techniken, aber auch Botox
und diverse physikalische Methoden (Stoßwelle, Ultraschall) haben
Verbesserungen in der Therapie gebracht. Es ist Dr. Sandhofer als
wissenschaftlichen Leiter gelungen eine große Anzahl von
internationalen Experten zu diesem Meeting in der Privatklinik Kiprov
zu gewinnen.
In einem Workshop werden praktische Anwendungen von Dr. Sandhofer,
Dr. Kiprov, Dr. Grassegger, Dr. Schauer und Dr. Maier gebracht.
Das Praxisteam Dr. Ruth, Dr. Mattihas, Dr. Martina Sandhofer und
Dr. Patrick Schauer berichtet über erstmalige Anwendung und
hervorragende Ergebnisse bei Anwendung von fraktionierter
Radiofrequenz (Intracell - Fakir) Aknenarben, Dehnungsstreifen
(Striae distensae) und Straffung von schlaffer Haut (Lifting). Das
Highlight ist das Symposium zur regenerativen Medizin (Stammzellen,
Eigenfett, Wachstumsfaktoren, Plazentafolien, ...) mit Prof. Redl,
Prim. Gabriel, Dr. Sandhofer, Dr. Gauglitz, Dr. Sattler, Dr.
Mittermayr, Dr. Finner, Dr. Kesting.
Narben hinterlassen Spuren, nicht nur am Körper, sondern auch an
der Seele. Aus diesem Grund werden sie auch versteckt und bewusst
nicht wahrgenommen, sowohl vom Betroffenen als auch vom Behandler.
Das unterschwellige Vorhandensein dieser Problematik kann durch
erfolgreiche Therapieoptionen demaskiert werden.














