Stichworte: EU, Gericht, Gesetze, Glücksspiele, Internet, Recht Channel: Chronik
OTS0055   19. Apr. 2011, 10:00

Glücksspielmonopoly: Pro und contra einer Marktliberalisierung - BILD


Glücksspielmonopoly: Pro und contra einer Marktliberalisierung vergrößern

BILD zu OTS - Das Online-Glücksspiel in Österreich bleibt vorerst weiterhin an die Lotterienlizenz gekoppelt: Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes, Yves Bot, spricht sich dafür aus, dass das Internet-Glücksspiel weiterhin in den Händen des Monopolanbieters, den Österreichischen Lotterien, bleiben soll.

Das Online-Glücksspiel in Österreich bleibt vorerst
weiterhin an die Lotterienlizenz gekoppelt: Generalanwalt des
Europäischen Gerichtshofes, Yves Bot, spricht sich dafür aus, dass
das Internet-Glücksspiel weiterhin in den Händen des
Monopolanbieters, den Österreichischen Lotterien, bleiben soll. Es
handelt sich bei diesem Sektor immerhin um jene Sparte des
Glücksspielmarkts, der das größte Wachstum verzeichnet.

Ein endgültiges Urteil zu dieser Causa wird aber vom EuGH gefällt
und wird für 2013 mit Spannung erwartet.

Anders verhält es sich im Fall "Engelmann", in dem der EuGH
bereits gegen das landläufige Monopol im Bereich der Casinolizenzen
entschieden hat. Nach dem EuGH-Urteil müssen die Casinolizenzen nun
transparent und europaweit ausgeschrieben werden - die Ausschreibung
seitens des Finanzministeriums steht kurz bevor, da die ersten
Glücksspiellizenzen bereits 2012 auslaufen. Selbstverständlich gibt
es eine Reihe von Interessenten, die nun auf diese Ausschreibung
warten, um zu erfahren, nach welchen Kriterien die Neuvergabe der
Glücksspiellizenzen erfolgen wird.

Neue Technologien und die Tatsache, dass viele Personen über einen
nahezu permanenten Zugang zum Internet verfügen, bergen für die
Glücksspielbranche ein riesiges Potential und völlig neue
Möglichkeiten. Neben den Chancen müssen aber selbstverständlich auch
die Gefahren erwogen werden und so müssen technische Mechanismen und
rechtliche Rahmenbedingungen entwickelt werden, die eine
missbräuchliche Nutzung dieser Angebote verhindert.

Die Strukturen des Spielerschutzes müssen neu gedacht werden und
so ist es von großer Relevanz, dass das Bundesministerium für
Finanzen eine eigene Suchtpräventionsstelle eingerichtet hat, die es
sich neben anderen etablierten Suchttherapieneinrichtungen ebenfalls
zur Aufgabe gemacht hat, sich dieser wichtigen Thematik zu widmen.

All diese und weitere spannende Themen werden bei der
IIR-Glücksspiel-Konferenz "Umbruch am österreichischen
Glücksspielmarkt" von 17.- 18. Mai in Wien von hochrangigen
Vertretern der Glücksspielindustrie, Rechtsexperten, Repräsentanten
des Bundesministeriums für Finanzen und Experten aus dem Bereich der
Spielsuchtprävention diskutiert. Diese Veranstaltung bietet eine
ideale Plattform für den informativen Austausch mit
Branchenvertretern. Dr. Klaus Christian Vögl, Geschäftsführer d.
Fachgruppe Freizeitbetriebe der WKW Wirtschaftskammer Wien moderiert
die beiden Konferenztage.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie die
Anmeldemodalitäten finden Sie unter
www.iir.at/gluecksspielmarkt.html

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0055 2011-04-19 10:00 191000 Apr 11 IIR0001 0368



Institute for International Research (IIR) Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Mag. (FH) Martina Kögler
Senior Marketing Manager
IIR Österreich GmbH
0043 (0)1 891 59 322
Martina.koegler@iir.at

Inhaltliche Fragen:
Mag. Alexandra Mosca
Senior Conference Manager
IIR Österreich GmbH
0043 (0)1 891 59 319
Alexandra.mosca@iir.at

Aussendungen von Institute for International Research (IIR) abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: