OTS0260   22. März 2011, 16:10

"Jedem Depp seine App" - BILD/VIDEO

Mit 220 Zuhörern feiert der MoMo beim zehnten Event einen Besucherrekord


Jedem Depp seine App vergrößern

BILD zu OTS - Im Bild v.l.n.r.: Peter Steinberger, Florian Angulanza, Alexander Reiberger, Olaf Nitz



VIDEO zu OTS - Die wenigsten der Top 100 Unternehmen in Österreich haben eigene Apps. Warum das eine gute Entscheidung sein kann, diskutierte das Panel beim MobileMonday am 21. März 2011 im Naturhistorischen Museum in Wien.


Wien (OTS) - Die wenigsten der Top 100 Unternehmen in Österreich
haben eigene Apps. Warum das eine gute Entscheidung sein kann,
diskutierte das Panel beim gestrigen MobileMonday im
Naturhistorischen Museum in Wien.

Mit den Worten "Jedem Depp seine App" eröffnet Alexander
Reiberger, Geschäftsführer von Fonda, die gestrige Diskussionsrunde,
doch seine Studie zur Lage der mobilen Nation überrascht: Nur 17 der
Top 100 Unternehmen Österreichs hatten im letzten Herbst eigene Apps.

Apps weil der CEO ein Tablet hat?

Gegen den Vorwurf, dass Firmen oft Apps in Auftrag geben weil der
CEO zu Weihnachten ein Tablet Device bekommen hat, weiß Peter
Steinberger, seines Zeichens iOs App Developer, einiges
entgegenzusetzen: "Gut gemachte Apps sind durchaus eine Bereicherung.
Sie punkten mit einfacher Handhabung und einer ansprechenderen User
Experience als mobile Websiten. Das könnte wichtig sein, um Spiele
umzusetzen oder Funktionen des Handys wie zum Beispiel die Kamera zu
nutzen."

Weitere Vorteile von Apps

Neben der besseren Nutzbarkeit, lässt sich um eine App auch
besseres Marketing machen als um einen mobile Web Link. Durch die
Auffindbarkeit im App Store generiert man automatisch Nutzer,
hingegen weiß niemand, wo man nach einer mobilen Website suchen soll.
Ebenso unklar bleibt die Frage wie man mit mobilen Websites Geld
verdient, App Geschäftsmodelle sind jedoch bekannt.

Denkfehler: Nicht jeder braucht eine App

Trotzdem warnt der App Developer Steinberger vor einem gängigen
Denkfehler: "Nicht jede Webseite braucht gleich eine App." Denn:
Angeblich ist die meistgenutzte App am Handy immer noch der Browser,
tönt es von der Twitterwall des MobileMondays.

"Apps müssen für jedes gängige Betriebssystem neu erstellt werden,
als Unternehmer muss man sich das erst mal leisten können. Auch die
Wartung ist viel intensiver. Hingegen kann ich mit einer einzigen
mobilen Website jedes Smartphone sofort erreichen", weiß Olaf Nitz
von Österreich Werbung aus eigener Erfahrung: "Ist mir also ein
bisschen bessere User Experience auch wirklich vier Mal mehr Kosten
wert?"

Mobile Web ist Pflicht. App die Kür?

"Die angesprochenen Vorteile von Apps in Sachen Nutzbarkeit
verschwimmen mit HTML5 zunehmend.", erklärt Reiberger, der das mobile
Web als Pflicht für jedes Unternehmen sieht. Leider gibt es aber auch
hier viel Aufholbedarf, denn 40 der untersuchten Top 100 Unternehmen
in Österreich weisen noch schwere Mängel auf.

Die Lösung bieten möglicherweise hybride Apps, die mit einer
Kombination aus Web und App vergleichsweise weniger Kosten erzeugen
als native Programmierungen. Nokia hat diesen Trend bereits erkannt,
erzählt Martin-Hannes Giesswein: "Mit unserer Entwicklungsplattform
Qt kann man auch hybride Apps programmieren, die die Vorteile der
Apps mit der Aktualität und Informationsvielfalt von mobilen
Webinhalten verbindet. Nokia entwickelt die mobilen Browser permanent
weiter und ermöglicht die Verwendung aller Standards wie z.B. Flash
und HTML5."

In einer Frage ist sich das Panel einig: Im Mittelpunkt muss stets
der Nutzen für den User sein, egal ob App oder mobile Web. "Wenn man
keinen Nutzen und Mehrwert bieten kann, mag es für einen Hotelier oft
besser sein, eine gratis Massage herzugeben." schließt Gerhard
Günther die Diskussion.

Fotos & Video Interviews

Fotos zum Event und Interviews mit den Experten können ab heute
auf www.mobilemonday.at angesehen werden. Wer das Event versäumt hat,
bekommt dort auch in aller Kürze das Wichtigste in einem Video
zusammengefasst.

Nokia Deep Dive am 14. April

Nokia gibt drei Wochen nach dem MobileMonday Interessierten die
Möglichkeit beim Nokia Deep Dive noch tiefer ins Thema einzutauchen
mit einem Über- und Ausblick zu Ovi Ecosystem, Services und
Betriebssystem: 14. April 2011 um 18.30 Uhr. Registrierung per Mail
an nokia.at@grayling.com.

APA-IT-Challenge - der Innovationspreis für Start-ups und Studierende

Social Media, Online-Videos, mobile Apps oder intelligente
Suchtechnologien - die APA-IT ruft wieder die Challenge für
innovative Entwicklungen in den Bereichen Content und Multimedia aus.
Start-ups und Studierenden winken je 5.000 Euro Preisgeld.
Einreichungen und Informationen: www.apa-it.at/challenge und
challenge@apa-it.at

Über MobileMonday Austria

MobileMonday (MoMo) hat in über 150 Städten weltweit eine globale
Community mobiler Visionäre geschaffen - und ist seit 2009 endlich
auch in Österreich zu Hause. Finanziell ermöglicht wird der
MobileMonday Austria durch Sponsoren, im Jahr 2011 unterstützen die
Initiative die Hauptsponsoren HEROLD und Nokia. Das kommende Event
"App versus Mobile Web" wurde durch den Event Sponsor FONDA
unterstützt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
221610 Mär 11 KOP0002 0710



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Rückfragehinweis: Mag. (FH) Aleksandra Schmid
Co-Founder MobileMonday Austria
aleksandra.schmid@gmail.com
Tel.: +43 676 308 41 48
www.xing.com/profile/Aleksandra_Schmid
www.mobilemonday.at

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