• 17.03.2011, 13:52:29
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  • OTS0224 OTW0224

ÖBB-Kürzungen im Güterverkehr: ÖVP NÖ für Zug statt Lkw - ein Novum für die Grünen

Enzinger: Scheinheiligkeit der ÖVP nun mehr als offensichtlich

St. Pölten (OTS) - Achtung Korrektur von OTS0222 5 II 0338
GRN0003!
Der Titel lautet richtig: "ÖBB-Kürzungen im Güterverkehr: ÖVP NÖ für
Zug statt Lkw - ein Novum für die Grünen"
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In der aktuellen Sitzung des NÖ Landtags wurde soeben ein Antrag
beschlossen, der die NÖ Landesregierung dazu auffordert, bei der
SP-Verkehrsministerin und dem ÖBB-Boss vorzusprechen, damit nicht -
wie geplant - 7 Millionen Tonnen Güterverkehr von der Schiene auf die
Straße verlagert werden. Wie Medien bereits berichteten, wurden in
Niederösterreich ja bereits 52 Bahnhöfe für die Verladung von Gütern
geschlossen. Wenngleich die Grünen Niederösterreich sich eindeutig
gegen das Zusperren von Güterbahnhöfen und
Gütertransportschienenstrecken aussprechen, ist es für die grüne
Verkehrssprecherin Amrita Enzinger unfassbar, dass die ÖVP den
Anschein erweckt, als wäre sie 1. von diesem Vorhaben nicht
informiert gewesen und 2. Machtlos gegen das Vorhaben der ÖBB. "Wir
wissen von zahlreichen Unternehmen Niederösterreichs, die nur zu
gerne ihre Güter auf der Schiene transportiert wüssten. Oft
scheiterten die Verhandlungen wegen Schienenanbindungen an den
Genehmigungen oder Förderabsagen seitens des Landes Niederösterreich.
Das Nein des VP-Verantwortlichen "Zusperrhansl" Heuras verhindert
Gütertransport in Niederösterreich. Der ÖVP-Antrag ist demnach reine
Farce", so Enzinger. Die Grüne räumt ein, dass die ÖBB nicht
schuldlos am Kahlschlag im Bahnnetz Niederösterreichs ist,
"allerdings stellt die ÖVP in Niederösterreich den Landeshauptmann
und dass dieser plötzlichen keinen Einfluss haben soll, ist nicht zu
glauben", so die grüne Verkehrssprecherin Amrita Enzinger.
Die Grüne gibt außerdem zu bedenken: "Wenn die ÖVP glaubt, sie kann
Nebenbahnen stilllegen und das Personenverkehrsschienennetz ausdünnen
ohne dass dies Auswirkungen auch auf den Individual- und Güterverkehr
hätte, dann sollten sie ihrem Verkehrsplaner und dem
Verkehrslandesrat die Kündigung schicken. Verkehrsverantwortliche mit
Weitblick denken in ganzen Verkehrsnetzen, nehmen auf die Bedürfnisse
von Menschen, Unternehmen und Umwelt bedacht", weiß Enzinger, die
damit an die Zukunftsprognosen der Experten im Rahmen der Enquete
"Alles Auto, oder..?" im Jänner im NÖ Landhaus verweist.
Niederösterreich wurde dabei nämlich kein gutes Zeugnis ausgestellt.
"Niederösterreich braucht Verkehrsverantwortliche, die ihr Handwerk
verstehen", fordert Enzinger abschließend.

Rückfragehinweis:
Grüner Klub im NÖ Landtag
Mag. Kerstin Schäfer
Tel.: Mobil: +43/664/8317500
mailto:[email protected]
http://noe.gruene.at

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