• 27.01.2011, 13:42:22
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11 Jahre VRVis

Vom Ende der dot-com Blase bis zur "Wiener Gruppe"

Wien (OTS) - Die Wiener Forschungseinrichtung VRVis Zentrum für
Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH, kurz VRVis
Forschungs GmbH, feiert ihr 11jähriges Bestehen. Im Jahr 2000 als
Kplus Zentrum im Rahmen der Forschungsmilliarde (damals noch
Schilling) gegründet, ist VRVis jetzt ein COMET K1 Zentrum im Bereich
Visual Computing Forschung.

"Aller Anfang ist schwer" war auch das Motto für das junge VRVis.
In den Jahren 2000 und 2001 platzte die dot-com Blase und damit war
es umso schwieriger, Unternehmenspartner für das ambitionierte
Forschungsprogramm zu gewinnen. Die Nähe zu den wissenschaftlichen
Partnern TU-Wien und TU-Graz und damit Zugang zu Spitzenforschern und
-forscherinnen war eine wichtige Unterstützung für den Erfolg des
Zentrums, ebenso wie die innovativen und zukunftsorientierten
Fragestellungen der Unternehmenspartner. Unternehmen wie der
Motorenentwickler AVL, AGFA Healthcare aber auch KMU's sind seit dem
ersten Tag Partner bei VRVis.

Die Jahre 2000 bis 2004 waren von Wachstum und der Etablierung
einer Brückenfunktion zwischen universitärer Grundlagenforschung und
industrieller Anwendung geprägt. Bis 2007 konnte konstant
überzeugende Forschungsarbeit geleistet werden und eine Vielzahl an
industriellen Prototypen geliefert werden. In dieser Zeit hat sich
VRVis auch international etabliert und ist seither auf allen
wichtigen internationalen Konferenzen (SIGGRAPH, IEEE Vis) mit
wissenschaftlichen Publikationen vertreten. Die Jahre 2007 bis 2009
stellten eine wesentliche Herausforderung dar. Nach Auslaufen der
Kplus Förderung stand keine Anschlussfinanzierung durch Bundesmittel
zur Verfügung. Somit musste das Zentrum Großteils über
Projektförderungen - also ohne Langfristfinanzierung - geführt
werden. Diese schwierige Zeit konnte mit großem Einsatz ohne
nennenswerte Einbußen an der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft
überwunden werden. Mit 1.1.2010 ist VRVis eines von derzeit 16 COMET
K1 Kompetenzzentrum der FFG. Die COMET Zentren stehen für Kompetenz
und Exzellenz und unterliegen strengen internationalen
Auswahlverfahren und nur die besten werden bewilligt.

Heute ist VRVis der wesentliche Teil der "Wiener Gruppe", welche
eine der größten Forschungsgruppen im Bereich Visual Computing in
Europa darstellt. Jährliche Evaluierungen durch internationale
Experten garantieren die hohe Qualität der Forschungsarbeiten und die
F&E Tätigkeit in enger Zusammenarbeit mit den Industrieunternehmen
sichert eine hohe Praxisrelevanz der Projektergebnisse.

Rückfragehinweis:

VRVis - Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung 
   Forschungs-GmbH
   Mag. Georg Rothwangl
   (Innovation Management/Wissenschaftskommunikation)
   Tel.: +43(1)20501 30105
   mailto: [email protected], www.vrvis.at

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