FPÖ-Deimek: Falsches Verkehrskonzept für Wien verursacht Feinstaub

Wien (OTS) - Das völlig falsche Verkehrskonzept für Wien verursache Feinstaub, kommentierte der freiheitliche Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek die untauglichen Versuche der Grünen die Feinstaubbelastung in den Griff zu bekommen. Das angekündigte "dritte Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Feinstaubbelastung", sei somit eine gefährliche Drohung Seitens der verkehrsverantwortlichen Grünen Vizebürgermeisterin, so Deimek.

Die beiden Hauptverursacher für Feinstaub seien der Hausbrand und der Verkehr, erinnerte Deimek. Sich ausschließlich auf den Verkehr zu stürzen, wie die Grünen, sei somit schon einmal falsch, betonte Deimek, der sich etwa bessere Förderungen Seitens der Stadt Wien zur Eindämmung des Hausbrandes vorstellen kann. "Noch immer heizen zahlreiche Haushalte mit Kohle, Koks oder Öl", so Deimek, der hier einen Ansatzpunkt sieht.

Tempolimits, wie sie die Grünen in Wien planen würden, seien eher geeignet Feinstaub zu verursachen, denn zu verhindern, verwies Deimek auf zahlreiche Studien, wonach die geringste Feinstaubbelastung bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit um die 50 bis 60 Km/h zu erzielen sei. "Tempo 30 ist somit, nachgewiesener Weise, zur Reduzierung des Feinstaubes ein völliger Unsinn", betonte Deimek. Abgesehen davon verlangsame Tempo 30 den Verkehr derartig, dass es zu längeren Fahrten, Staus und somit zu einem erhöhten Schadstoffausstoß komme, warnte Deimek.

Wenn man den Verkehr in Wien schon "Grün" machen wolle, dann mittels "Grüner Welle" für Autofahrer, so Deimek, der forderte den Verkehr flüssiger zu machen und so Staus zu vermeiden. Auch seien genügend Parkmöglichkeiten zu schaffen, um "kreisende Autofahrer" auf Parkplatzsuche zu vermeiden, forderte Deimek die realitätsfernen Grünen auf, endlich die wahren Probleme zu erkennen.

Abgesehen davon sei die Feinstaubbelastung in Wien nur zu einem Teil hausgemacht, betonte Deimek, der die Grünen aufforderte einmal ihre "Think-Tanks" zu verlassen und ins Freie zu gehen, denn dann würden sie merken, dass in Wien meist ein Ostwind wehe, der uns diverseste Feinstaubpartikel frei Haus liefere.

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