Mölzer: EU hat Griechenland bei Errichtung eines Grenzzauns zur Türkei zu unterstützen

Grenzschutzagentur Frontext ist zu stärken - Türkei hat sich zu Einfallstor für Dritte Welt nach Europa entwickelt, weshalb Beitrittsverhandlungen abzubrechen sind

Wien (OTS) - Als positiv bezeichnete heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, den Plan der griechischen Regierung, an der Grenze zur Türkei einen Zaun zu errichten. "Damit stellt Griechenland seine Bereitschaft unter Beweis, alles gegen die illegale Massenzuwanderung nach Europa unternehmen zu wollen. Weil es sich hier um eine Schicksalsfrage für die historisch gewachsenen Völker Europas handelt, muß die Europäische Union Griechenland unterstützen", forderte Mölzer.

Insbesondere müßten, so der freiheitliche EU-Mandatar, die EU-Grenzschutzagentur Frontex gestärkt werden. "Frontex hat mehr finanzielle Mittel zu erhalten, damit die Grenzschutzagentur, die eine der wenigen sinnvollen EU-Agenturen ist, ihre Aufgaben besser erfüllen kann. Zudem müssen bei der Bekämpfung der illegalen Massenzuwanderung die Interessen Europas und nicht die Vorgaben politisch korrekter Moral- und Tugendwächter im Vordergrund stehen", betonte Mölzer.

Weiters meinte der freiheitliche Europa-Abgeordnete, daß der Plan Athens zur Errichtung eines Grenzzauns zeige, wie wenig die Türkei bereit sei, bei der Bekämpfung illegaler Zuwanderung mit Europa zusammenzuarbeiten. "Die Türkei hat sich anscheinend zu einem Einfallstor für die Dritte Welt entwickelt, um nach Europa zu gelangen, was der Regierung in Ankara egal zu sein scheint. Somit besteht ein Grund mehr, um die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei unverzüglich abzubrechen", schloß Mölzer.

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