FPÖ-Karlsböck: Stöger auch 2011 unter Druck - Burgstaller übernimmt FPÖ-Forderung

Wien (OTS) - "Das neue Jahr beginnt so wie das Alte geendet hat:
Gesundheitsminister Stöger steht unter Druck", sagte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck, der mit Freude zur Kenntnis nimmt, dass nun auch in Teilen der SPÖ, die freiheitliche Forderung nach einer Zusammenlegung der Krankenkassen, auf fruchtbaren Boden fällt.

So habe die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich" gefordert, eine einzige, österreichweite Krankenkasse mit gleichen Leistungen fürs gleiche Geld einzurichten. "Das entspricht exakt den langjährigen Forderungen der FPÖ nach mehr sozialer Gerechtigkeit und nach einer Verwaltungsvereinfachung im Gesundheitsbereich", so Karlsböck.

Ebenso positiv bewertete Karlsböck die Aussagen Burgstallers, dass man "...im Spitalsbereich sinnvoll sparen könne, wenn man parallel dazu die niedergelassenen Fachärzte neu organisiere." Hier sollte der Herr Bundesminister auf seine Parteikollegin hören und endlich tätig werden, forderte Karlsböck.

Bezeichnend für die Gesundheitspolitik der SPÖ sei jedoch einmal mehr, dass meisten sinnvollen Vorschläge nicht vom SPÖ-Gesundheitsminister selbst kämen, stellte Karlsböck fest. Damit prolongiere die SPÖ die politische Trickserei, bei der durch Forderungen von außen, Tätigkeit vorgetäuscht werde, während der Minister selbst jeden noch so guten Reformvorschlag umgehend schubladisiere, kritisierte Karlsböck.

Angesichts der nunmehr vorliegenden Forderung Burgstallers, die Kassen zusammen zu legen, dürfe man gespannt sein, wie Stöger darauf reagiere, so Karlsböck, der vermutet, dass die Salzburger Landeshauptfrau diesen Vorstoß nur deshalb gewagt habe, weil sie sicher sei, dass er ohnehin nicht umgesetzt werde, der Koalitionspartner ÖVP aber dadurch unter Zugzwang stehe. "Die FPÖ steht jedenfalls zur Forderung die Krankenkassen in Österreich zusammen zu legen und damit die sozialen Ungerechtigkeiten zu beseitigen", so Karlsböck.

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