ÖVP Martinz: GÖD Chef Neugebauer brüskiert Reformkräfte in der ÖVP und gefährdet Glaubwürdigkeit der Politik.

Sanieren ist Zukunft, Neugebauer soll sich Rücktritt überlegen.

Klagenfurt (OTS/VP) - "Reformen sind schmerzhaft aber
unverzichtbar um Zukunft gestalten zu können. Mit seiner geplanten Verfassungsklage gegen Teile des Sparpaketes brüskiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Fritz Neugebauer alle jene Reformkräfte in der ÖVP, die sich mit notwendigen Sparmaßnahmen auseinandergesetzt und das Sparkpaket schließlich beschlossen haben", reagiert Kärntens ÖVP Chef Josef Martinz auf die Ankündigungen Neugebauers. Die Erhöhung des Antrittsalters für Langzeitversicherte auf 62 Jahre ab 2014 sei eine im internationalen Vergleich moderate Lösung, das betreffe auch die Abschläge für öffentlich Bedienstete, wenn sie die Korridorpension nutzen wollen. In schwierigen Zeiten Reformen umsetzen heißt auch Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Politik schaffen. Beides werde gefährdet, wenn erfahrene Politiker, wie Neugebauer, juristische Kampfmaßnahmen gegen von ihm mit entwickelte Reformen anmeldet. Neugebauer möge sich überlegen, ob er seine Funktion nicht an jüngere Leute übergibt, die darauf angewiesen sind, dass jetzt reformiert wird, damit auch in Zukunft das Pensionssystem funktionsfähig bleibt, so Martinz. (Schluss)

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