Csörgits zu Arbeitsmarktdaten: Dezember bringt Beschäftigungsrekord

Arbeitslosigkeit sinkt, Schulungen gehen zurück, Beschäftigung erreicht Dezemberrekord

Wien (OTS/SK) - Das Jahr 2010 endete mit erfreulichen Nachrichten aus dem Arbeitsmarktbereich: Sinkende Arbeitslosigkeit, ein Rückgang der Schulungen und ein neuer Beschäftigungsrekord für den Monat Dezember. "Die Arbeitsmarktdaten für den Monat Dezember beweisen einmal mehr, dass die SPÖ-geführte Regierung mit Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer rasch und richtig auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise reagiert hat. Auch der europäische Vergleich gibt unserer Politik mit sozialdemokratischer Handschrift recht: Mit 4,8 Prozent zählt Österreich auch weiterhin zu den Europameistern im Kampf gegen Arbeitslosigkeit", so SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Sonntag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Nach dem Beschäftigungsrekord für den Monat November, konnte im Jahr 2010 auch ein neuer Dezemberrekord erreicht werden. "Im Vergleich zum Dezember 2009 sind 60.000 Menschen mehr in Beschäftigung", betont Csörgits. Besonders erfreut zeigt sich die SPÖ-Sozialsprecherin über die positive Entwicklung bei Jugendlichen: "Die Jugendarbeitslosigkeit ist um 6,4 Prozent gesunken, die Zahl der Lehrstellensuchenden sinkt und die Zahl der offenen Lehrstellen steigt. Sozialminister Rudolf Hundstorfer wird auch weiterhin mit voller Kraft dafür kämpfen, dass jeder Jugendliche nach der Pflichtschule eine weiterführende Ausbildung absolvieren muss. Denn Ausbildung schafft Perspektiven und ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und Armut."

EU bestätigt: Österreich ist auf Arbeitsmarktöffnung gut vorbereitet

Erfreut zeigt sich Csörgits auch über die gestrigen Aussagen des EU-Kommissars für Soziales und Beschäftigung, Laszlo Andor, der bestätigt hat, dass Österreichs auf die Arbeitsmarktöffnung im Mai 2011 gut vorbereitet ist. "Mit dem Ende der Übergangsfristen für die Öffnung des Arbeitsmarktes am 1. Mai 2011 wird es in Österreich zeitgleich gesetzliche Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping geben, auf die sich die Sozialpartner inhaltlich schon geeinigt haben", so Csörgits. Das österreichische Lohnniveau soll u.a. mit Verwaltungsstrafen geschützt werden - genauso wie Betriebe, die sich korrekt an kollektivvertragliche Vereinbarungen halten. Unterentlohnung wird dann strafbar. "Österreich ist auf die Arbeitsmarktöffnung gut vorbereitet, wird davon profitieren und Österreichs Lohnniveau ist dank zahlreicher Maßnahmen optimal geschützt", so die SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) sv/sa

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