Darabos zu Neugebauer-Interview: Verfassungsklage des GÖD-Chefs ist unehrlich

Bundesheer setzt Verwaltungsreform konsequent um - Neugebauers "Blockier-Versuche" wirkungslos

Wien (OTS/SK) - Für Verteidigungsminister Norbert Darabos ist die von GÖD-Chef Neugebauer angekündigte Verfassungsklage gegen das Budget nicht nachvollziehbar. "Neugebauers Verhalten ist schlichtweg unehrlich. In seiner Rolle als Nationalratsabgeordneter stimmt er dem Budget zu, als GÖD-Chef klagt er dagegen", so Darabos. Der Minister wies weiters darauf hin, dass Neugebauer auch an den Budgetverhandlungen mitgewirkt hat. "Er klagt gegen das Ergebnis seiner eigenen Arbeit", so Darabos. Von Neugebauers Blockier-Versuchen im Verwaltungsbereich will sich Darabos nicht behindern lassen. ****

"Ich werde meine Reform im Bundesheer mit Entschlossenheit weiter vorantreiben, auch gegen die Blockier-Versuche Neugebauers", so Darabos. Als Beispiel für Erfolge in diesem Bereich nannte Darabos den Wechsel von Heeresbediensteten ins Innen- und Finanzministerium und das neue innovative Ausbildungsmodell für junge Soldaten.

Bis 2013 werden 400 Bedienstete des Heeres ins Finanz-Ressort wechseln, um dort in der Betrugsbekämpfung tätig zu sein. Das neue Ausbildungsmodell wurde im Zuge des Budgets beschlossen. Personen im Ausbildungsdienst werden demnach nicht mehr sofort beamtet, sondern erhalten einen wehrrechtlichen Zeitvertrag. (Schluss) sa/sv

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