Prosit Neujahr! - 2011 bringt erhebliche Belastungen für Autofahrer

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

Wien (OTS) - Wer gedacht hat, dass 2011 ein billiges Jahr für Autofahrerinnen und Autofahrer wird, der irrt. Der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, Mag. Gerald Kumnig informiert über alle Neuerungen und Belastungen:

1. Härtere Strafen für Raser.
Ab Jänner gibt es je nach Geschwindigkeitsüberschreitung eine gestaffelte Führerscheinentzugsdauer. Das reicht von zwei Wochen Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h im Freiland und geht bis zu einem halben Jahr Entzugsdauer bei höheren Überschreitungen, sowie im Wiederholungsfall.

2. Ab 3. Jänner gibt es den Zulassungsschein im Scheckkartenformat. Er kostet Euro 19,80. Der Umstieg ist freiwillig. Niemand muss auf Plastik umsteigen, nur wer den neuen Zulassungsschein will, kann ihn beantragen.

3. Erhöhung der Mineralölsteuer.
Mit Jahresbeginn erhöht sich die Mineralölsteuer (MöSt). Benzin wird daher um 6 Cent und Diesel um 4,8 Cent teurer.

4. Treibstoffpreise dürfen weiterhin nur 1x täglich erhöht werden. Neu ist, dass die Erhöhung zu Mittag stattfindet. Gesenkt werden dürfen die Preise nach Belieben. Im Gegensatz zu den bisher teuren Preisen am Morgen wird das Tanken in der Früh ab Jänner deutlich billiger, ist man beim ARBÖ sicher. Daher lohnt es sich in Zukunft am Morgen das Auto mit Sprit vollzutanken.

5. Gravierende Änderungen bei der Normverbrauchsabgabe.
Menschen mit Körperbehinderung verlieren mit Jahresbeginn 2011 den bisherigen Vorteil bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA). Sie müssen die NoVA künftig voll bezahlen. Auch der
CO2-Malus wird ab 1. März für alle Neukäufer ausgedehnt. Für Pkw über 180 g CO2-Ausstoss bezahlt man künftig 50 Euro. Ab einem Ausstoß von 220 g müssen 75 Euro berappt werden.

6. Erhöhung der Pendlerpauschalen.
Bei den Pendlerpauschalen konnte eine Erhöhung um zehn Prozent erreicht werden. Das amtliche Kilometergeld bleibt bei 42 Cent pro Kilometer.

7. Bei Vormerkdelikten gibt es eine Verschärfung.
Ab dem zweiten Verstoß verlängert sich der Beobachtungszeitraum von zwei auf drei Jahre.

8. Teurere Autobahnvignetten.
Ab Dezember 2011 gelten wieder die neuen Autobahnvignetten. Diese werden um die Inflationsrate verteuert.

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