• 26.11.2010, 12:28:43
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Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien!

VSStÖ, AKS, SJ gegen eisige Zeiten für Jugendliche: "Sparpaket verhindern oder raus aus der Großen Koalition!"

Wien (OTS) - Mittels Mediengespräch und einer Aktion im Vorfeld
des von VSStÖ, AKS und SJ initiierten Bundesparteivorstandes machten
die Jugendorganisationen ihrem Ärger über das jugendfeindliche
Sparpaket Luft und präsentierten Gegenkonzepte. "Die SPÖ ist nicht
stimmenstärkste Partei geworden, damit sie mit der ÖVP Jugendliche
und Familien schröpft. Das Sparpaket bedeutet eisige Zeiten für die
Jugend und die Zukunft", sind sich die JugendvertreterInnen einig.
Die Jugendorganisationen bringen am Bundesparteivorstand daher auch
einen Antrag gegen das vorliegende Sparbudget ein. ****

VSStÖ: Studierenden wird Leben zusätzlich erschwert, Unis
ausgehungert

VSStÖ-Bundesvorsitzende Stefanie Grubich stellt der gesamten
Bundesregierung ein Armutszeugnis aus: "Im Hochschulbereich fehlt es
an allen Ecken und Enden an Geld, die AkademikerInnenquote ist viel
zu gering, die Mehrheit der Studierenden ist gezwungen, sich mit
prekären Jobs Unterhalt und Studium zu finanzieren - und was macht
die Regierung? Mit Kürzungsaktionen bei der Familienbeihilfe und
Knock-Out-Studieneingangsphasen das Leben der Studierenden noch
zusätzlich erschweren!"

SJÖ: Reiche besteuern, Zukunftschancen der Jungen erneuern

SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi sieht die langjährigen Warnungen
der SJ vor dem Wiedereintritt in eine Große Koalition vollauf
bestätigt: "Wie in den 90er Jahren schnüren SPÖ und ÖVP wieder
gemeinsam Sparpakete auf dem Rücken der Jugend und der breiten
Bevölkerung - die Folgen sind bekannt (FPÖ zweitstärkste Kraft). Die
SPÖ muss sich die Frage stellen, wozu sie in einer Regierung ist,
wenn sie nicht einmal die längst überfälligen Vermögenssteuern
durchsetzen kann!" Während die Generation der jetzt in der
Bundesregierung aktiven PolitikerInnen nicht mit Zukunftsängsten
konfrontiert war, wehe der heutigen Jugend ein eisiger Wind entgegen.

AKS: Blockade und Machtpolitik statt Bildungsreform

Wenig weitergebracht habe die Regierung auch in der
Bildungspolitik, kritisiert AKS-Bundesvorsitzende Iris
Schwarzenbacher: "Wir warten immer noch auf die längst überfällige
bundesweite Schulreform, die flächendeckende Einführung der
gemeinsamen Schule aller 6- bis 14-jährigen. Stattdessen kürzt die
Regierung Geld im Bildungssektor und die ÖVP fordert eine
Zersplitterung des Schulsystems. Mit der ÖVP ist keine
fortschrittliche Bildungspolitik möglich." Die Regierung müsse das
Sparbudget zurücknehmen und nötige Investitionen im Bildungsbereich
tätigen.

Kurzum: "Reformen werden blockiert, Superreiche weiterhin
verschont, dafür wird bei der breiten Bevölkerung abkassiert. Mit der
ÖVP ist fortschrittliche Politik nicht möglich - raus aus der Großen
Koalition", schlussfolgern Grubich, Moitzi und Schwarzenbacher, die
abschließend zur Teilnahme an der Demonstration "Kein Sparen bei
Kindern, Jugend und Familien" am kommenden Samstag, 27.11., aufrufen.
(Schluss)

Fotos von der heutigen Aktion finden Sie unter:
http://www.flickr.com/photos/42269286@N02/sets/72157625471151074/

Rückfragehinweis:
Christopher Pieberl, VSStÖ Pressesprecher, Tel.: 0676 / 385 88 13
Boris Ginner, SJ-Pressesprecher, 0664 / 560 49 87
Vanessa Gaigg, Pressesprecherin der AKS, 0699 / 194 62 627

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO

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