- 24.11.2010, 10:45:12
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Weihnachten 2010 süß, sauer und pikant
Wien (OTS) - Die Lebensmittelgewerbe werden heuer zu Weihnachten
ein Umsatzplus verbuchen, denn Lebensmittel, allen voran Schokolade
und Kekse, sind beliebte Geschenke. Aber nicht nur die Konditoren
und Bäcker können sich freuen, auch die Fleischer erwartet eine
betriebsame Zeit, sind doch Fleisch- und Wurstwaren oft auch Teil der
Weihnachtstradition wie die Kärntner Selchwürste oder die Salzburger
Würstelsuppe. Bäcker, Zuckerbäcker, Fleischer sowie Nahrungs- und
Genussmittelhersteller haben für die Weihnachtszeit auch viele
kreative Ideen.
Die KonsumentInnen sind wieder in Kauflaune und es wird auch
wieder mehr Geld für Weihnachten ausgegeben, das belegen aktuelle
Studien zum Weihnachtsgeschäft 2010. Laut Ernst & Young liegen die
Geschenkkategorien Lebensmittel/Süßwaren klar vor Kosmetika,
Veranstaltungsbesuchen, Sportartikeln, Gesundheitsprodukten und
Schmuck. Im Ranking der beliebtesten Lebensmittelgeschenke liegt
Schokolade vor Keksen und Geschenkkörben. Der schon so oft totgesagte
Krampus rasselt nach wie vor mit seiner Kette, denn Krampusse und
Nikoläuse bleiben neben Keksen, Lebkuchen und Stollen die Renner.
Eine von meinungsraum.at durchgeführte Umfrage zeigt auch einen Trend
auf: Es wird weniger selbst gebacken. Vor allem junge Leute (64 %)
kaufen Kekse gerne bei ihrem Bäcker oder in ihrer Konditorei.
"Die Verbraucher achten vor allem auf Qualität und die heimischen
Gewerbebetriebe liefern das Beste. An Bedeutung stark gewonnen hat
der Faktor Herkunft und Originalität. Bäcker, Konditoren, Müller,
Fleischer sowie Nahrungs- und Genussmittelhersteller sind in der
Region stark verankert." so Bundesinnungsmeister Dr. Paulus Stuller.
Der Festtagstisch und das Brauchtum
Zwei Drittel der Österreicher essen Fleisch- und Wurstwaren sowie
Geflügel zu den Weihnachtsfeiertagen, allen voran die Kärntner
gefolgt von den Tirolern und Salzburgern.
Die Kärntner essen gerne Selchwürste mit Sauerkraut und
Schwarzbrot, die Tiroler und Salzburger schätzen am Weihnachtsabend
eine Würstelsuppe. Auch Bratwürste und Wurstplatten werden
österreichweit häufig kredenzt.
"Störibrotanschneiden" ist ein oberösterreichischer Brauch am
Stefanitag. Das Kletzenbrot ist vor allem in Westösterreich
verbreitet und war wie das Störibrot eine Gabe an die Dienstboten. In
ganz Österreich gibt es auch traditionelle Nikolausgebäcke, ist doch
der Heilige Nikolaus der Schutzpatron der Bäcker.
Weihnachtszeit ist Konditorzeit. Charakteristisch sind neben
Teegebäck und Stollen - dessen Form an das gewickelte Christkind
erinnern soll - auch Lebkuchen.
Das Weihnachtsgeschäft läuft und die Regale sind ideenreich gefüllt
Viele Betriebe können bereits jetzt auf ein gut gestartetes
Weihnachtsgeschäft verweisen. " Die vergangen Wochen waren bereits
sehr umsatzstarke Wochen. Wir hatten in einigen Filialen zweistellige
Prozentzuwächse." berichtet z.B. Vinzenz Bäuerle, Backstubenleiter
der Konditorei Oberlaa. Auch der Kräuterpapst Johannes Gutmann
rechnet mit einem Umsatzplus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr
und der Marmeladenspezialist Hans Staud prognostiziert "Seit Anfang
November spürt man so richtig, dass die Konsumenten wieder mehr in
Kauflaune sind, als in den letzten Jahren. Ich rechne mit einem
Anstieg von 20 Prozent ."
Der Konditor Erich Semmelrock aus Kärnten hat sich für 2010
originelle Lebkuchenkreationen einfallen lassen mit Curry oder rosa
Pfefferbeeren. Der innovative Fleischereibetrieb Walser hat sich auf
Weihnachts- und Silvester-Fondueplatten spezialisiert, während
Fleischermeister Höller aus Niederösterreich gefüllten Maronibraten
anbietet, der nur noch ins Rohr geschoben werden muss.
Rückfragehinweis:
Elke Weilharter, MAS, MAS, [email protected]
Tel.: 01 522 59 39 15, Mobil: 0664 4111773
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