• 17.11.2010, 13:07:33
  • /
  • OTS0208 OTW0208

Innovatives von APA-DeFacto: Wie Medien von neuen Plattformen profitieren (können)

"Technische Machbarkeit führt keineswegs umgehend zur Marktfähigkeit" - Get-together über den Dächern Wiens in der "Wolke 19"

Medienbeobachtung im Web 2.0 und Apps für iPad & Co.: Nur ein Auszug aus der Vielfalt an Themen, die bei einer Fachveranstaltung der APA-DeFacto präsentiert wurden.

Wien (OTS) - Mit Ausblick auf Wiens Skyline präsentierte die
APA-DeFacto gestern, Dienstag, aktuelle Trends in den Bereichen
Tablets, Apps und Social Media. Mehr als 130 Gäste folgten der
Einladung zu einer Fachveranstaltung in der "Wolke 19" im Wiener Ares
Tower.

Waltraud Wiedermann, Geschäftsführerin APA-DeFacto, griff gleich
zu Anfang die Auswirkungen des veränderten Medienkonsumverhaltens
auf: "50.000 Tweets pro Minute, 200 Millionen Blogs und 400.000 Apps
stehen symptomatisch für die rasante Entwicklung. Durch das Social
Web findet eine historische Veränderung der Interaktion von Kunden
und Unternehmen statt." APA-DeFacto biete deshalb in der zukünftigen
Medienbeobachtung auch einen schnellen Überblick über relevante
Social Media-Inhalte.

Ulrich Schmitz, Technology Director der deutschen Axel Springer
AG, erläuterte in seiner anschließenden Keynote, wie einer der
größten Medienkonzerne Europas neue Technologien und Produkte wie
Tablets nutzt. "Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass Medien
von neuen Plattformen profitieren", so Schmitz. In Weiterentwicklung
klassischer "lean back"- (Zeitung, TV) und "lean forward"-Medien (PC,
Blackberry) seien iPhone und iPad allerorts präsent und flexibel
nutzbar.

Entscheidend sei demnach, sich dieser flexiblen Nutzungssituation
anzupassen - genau hier gäbe es große Chancen für bezahlte
redaktionelle Inhalte. Herausforderungen seien dabei die hohen Kosten
durch fehlende Standards sowie eine neue Abhängigkeit von Plattformen
und verschärfter Wettbewerb um Reichweiten durch das Web und
zahlreiche Apps.

Die Axel Springer AG selbst bleibt bei ihren iPhone- und iPad-Apps
"nahe an den Printprodukten". Die iPhone-App der "Welt" sowie der
"Bild" verzeichneten etwa jeden Vorabend riesige Zugriffszahlen auf
das PDF des nächsten Tages. "Unsere Erfahrung ist, dass, wenn man
näher an der Web-Ausgabe ist, die Motivation für Bezahlinhalte
sinkt", so Schmitz. "Es besteht eine große Möglichkeit, viel Geld zu
versenken. Unsere Markterfahrungen sind aber positiv - und zeigen,
dass man ausprobieren muss." Die Zukunft sieht Schmitz u.a. in
internetfähigem Fernsehen, für welches lediglich noch die passenden
Apps fehlen. Im Hause Springer wurde eine Navigation durch TV-Inhalte
entwickelt, die auf Basis des eigenen Fernsehverhaltens einen
persönlichen Kanal erstellt - die passende Sendung findet den Seher.
Schmitz' Fazit: "Jeder neue Medienkanal hat seine eigenen
Business-Regeln. Und die technische Machbarkeit führt keineswegs
umgehend zur Marktfähigkeit - beim Timing sind eher zehn als fünf
Jahre die Regel."

Den aktuellen Informations-Trends entsprechend präsentierte die
APA-DeFacto anschließend ihre neuen Services. Die
Profi-Rechercheplattform APA-OnlineManager (AOM) unterstützt etwa den
täglichen Workflow in Redaktionen und Pressestellen. Im Sinne des
Social Network-Gedankens können AOM-User ihre Rechercheergebnisse in
persönlichen Ablagen verwalten und miteinander teilen. "Besonders für
Magazine haben wir außerdem unsere Bildsuche optimiert. Anhand von
Kriterien wie der Farbe oder dem Motiv - etwa Personengruppen oder
Porträts - lassen sich gezielt die passenden Fotos finden", erklärte
Produktmanager Gerhard Rudinger von der APA-IT.

Durch das internationale Netzwerk PDLN ist außerdem ein weltweiter
Content-Austausch zwischen renommierten Datenbankanbietern möglich.
So können Kunden des DeFacto-Pressespiegels ab sofort auch
Tageszeitungen aus Frankreich, Belgien und der Schweiz beziehen. In
Kürze stehen diese auch in der Mediendatenbank zur Verfügung. Weiters
vermarktet APA-DeFacto als weltweit erster Datenbankanbieter die
Publikationen des Axel Springer-Verlags, etwa die populäre "BILD".
"Ab jetzt gibt es ein neues Tempo bei der Integration von Quellen,
wir bieten nun auf einen Schlag zig neue Medien", so Rüdiger
Baumberger, Content Manager bei APA-DeFacto.

About APA-DeFacto

Die APA-DeFacto GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der APA -
Austria Presse Agentur und der größte Medien- und
Fachdatenbank-Anbieter Österreichs. Der Datenpool beinhaltet aktuell
mehr als 100 Millionen Dokumente - darunter alle österreichischen
sowie internationale Tageszeitungen, Wochen- und Monatsmagazine,
Fachmedien, Fach- und Firmendaten, Abschriften von TV- und
Radio-Sendungen sowie sämtliche APA- und internationale
Agenturmeldungen. Darüber hinaus beliefert APA-DeFacto ihre Kunden
mit maßgeschneiderten Informationslösungen. Auch hier gelten die
APA-Grundsätze Schnelligkeit, Relevanz und Zuverlässigkeit.

www.apa-defacto.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Barbara Rauchwarter
   Unternehmenssprecherin   
   Leiterin Marketing & Kommunikation
   APA - Austria Presse Agentur
   Tel.: +43/1/360 60-5700
   mailto:[email protected] 
   www.apa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel