- 29.10.2010, 09:27:58
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GÖD-Pensionisten: Kleine Beamtenpensionen besonders geschröpft
Beamtenpensionisten fordern Nachverhandlungen
Wien (OTS) - Zur Gruppe jener ASVG Pensionisten, die eine
Teuerungsabgeltung erhalten, zählt eine große Zahl von
Beamtenpensionisten mit kleiner Pension nicht. Ihnen wird nämlich von
der um 1,2 % erhöhten Pension ein (Pensionssicherungs-) Beitrag in
der Höhe bis zu 3,3 % vom Brutto abgezogen, sodass am Ende gerade für
diese Kleinstpensionisten ein dickes Minus steht.
Wir fordern daher dringendst - und zwar im Hinblick auf den
Gleichheitsgrundsatz - um Aufnahmen von Verhandlungen mit der
Bundesregierung, um den Wegfall des Beitrages für diese besonders
benachteiligte Gruppe der Pensionisten zu erreichen.
Beamte zahlen jährlich Solidaropfer in Millionenhöhe
Bundesbeamten-Pensionsten entrichten jährlich einen Beitrag von
195 Millionen Euro zur Pensionsfinanzierung. Dieser Betrag wird vom
Brutto der Pension, unbeschadet dessen Höhe, abgezogen und dient laut
Gesetz als Beitrag der "höheren" Pensionen, obwohl die Beamten
während ihrer Aktivzeit ihren Pensionsbeitrag vom vollen Monatsbezug
(ohne Berücksichtigung der Höchstbeitragsgrundlage) geleistet haben.
Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages ungerecht
Weiters müsste die ersatzlose Streichung des
Alleinverdiener-Absetzbetrages in jenen Bereichen zurückgezogen
werden, in denen Kinder von der zu Hause gebliebenen Mutter
großgezogen worden sind. Gerade diesem Opfer und Verzicht beider
Elternteile, von dem heute die Allgemeinheit profitiert, soll nicht
der Begriff "Solidaropfer" gegenüber gestellt werden.
Rückfragehinweis:
Dr. Otto Benesch, Vorsitzender der GÖD-Pensionisten
Kurt Kumhofer, Vorsitzender-Stv. der GÖD-Pensionisten
Tel.01/534 54-311
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