• 21.10.2010, 12:51:41
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JUGENDVERTRETUNG: "10 Schritte vorwärts, keiner zurück" - jugendpolitischer Forderungskatalog zur Budgetdebatte

Die BJV forderte bei der heutigen Präsentation ihres Forderungskataloges die Regierung auf, die jugendpolitischen Anliegen in die Budgetdebatte einzubeziehen.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) macht mit ihrem
Forderungskatalog darauf aufmerksam, dass Jugendpolitik in den
vergangenen Wochen von verunsichernden Diskussionen geprägt war:
denkt man an die Verländerung der Bildung, die Vorgehensweisen in der
Asylpolitik oder Gesprächen um die Einführung eines verpflichtenden
Sozialdienstes. "Parallel dazu gibt es Androhungen von Einschnitten
im Budget, die Jugendliche direkt treffen. Jugendliche werden somit
enorm verunsichert", so BJV-Vorsitzende Magdalena Schwarz.

Die Vorsitzenden der BJV rufen die Regierung zu einem
Richtungswechsel in der Kinder- und Jugendpolitik auf: "Wir brauchen
eine Politik, die vorwärts gerichtet ist und nicht im Rückwärtsgang
kurzzeitig ein Budget sanieren will. Eine Politik mit Weitblick
bedeutet, in Bildung, Arbeitsmarkt und andere jugendpolitische
Kernthemen zu investieren. Diese Investitionen sind nicht nur jetzt
wichtig, es sind Investitionen in die Zukunft - um weitere Krisen zu
verhindern und die Auswirkungen der vergangenen Krise abzufedern",
erklären Magdalena Schwarz, Wolfgang Moitzi und Philipp Nagel.
Sie warnen auch davor, jetzt Einschnitte bei jungen Menschen zu
machen: "Einsparungen im Jugendbereich wären fatal für Zukunft und
unseren gesellschaftspolitischen Zusammenhalt. Bereits jetzt gibt es
eine aufgeladene Stimmung unter jungen Menschen. Damit diese nicht
explodiert - wie in anderen Ländern Europas - muss die Regierung die
Forderungen der jungen Menschen ernst nehmen", betont Magdalena
Schwarz. Die BJV zeigt mit ihrem Forderungskatalog "10 Schritte
vorwärts, keiner zurück" auf, wo derzeit der größte Handlungsbedarf
aus Sicht der jungen Menschen, aber auch aus Sicht der
Gesamtgesellschaft besteht. Die Schwerpunkte für eine
zukunftsträchtige Politik müssen in Bereichen wie Bildung,
Arbeitsmarkt, Asyl-, Integrations- und Pensionspolitik liegen.

Keine Budgetsanierung auf dem Rücken der Jugend!

Insbesondere warnen die Vorsitzenden Bundeskanzler Faymann und
Vizekanzler Pröll eindringlich, Einschnitte in zentralen
jugendpolitischen Bereichen zu treffen: "Wer jetzt im Bildungsbereich
oder Arbeitsmarkt spart, bekommt die Rechnung früher oder später
präsentiert. Junge Menschen fordern auch im Sinne der
Generationengerechtigkeit eine Politik mit Zukunft. Wenn
Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll den jungen Menschen auch
nach der Budgetdebatte mit gutem Gewissen in die Augen schauen
wollen, müssen sie die Schwerpunkte, die wir jetzt vorgelegt haben,
ernst nehmen und anpacken. Nur so können wir gemeinsam vorwärts
kommen!"

Die detaillierten Positionen zu den einzelnen Themenbereichen sind im
Forderungskatalog "10 Schritte vorwärts, keiner zurück" nachzulesen.
Download auf www.jugendvertretung.at

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01-2144499
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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