- 19.10.2010, 13:15:51
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Diakonie: Unfallversicherung für Menschen mit Behinderungen ist erster wichtiger Schritt
Eigenständige Kranken- und Pensionsversicherung sind das nächste Ziel
Wien (OTS) - "20.000 Menschen arbeiten österreichweit in so
genannten Werkstätten oder Beschäftigungstherapien - ohne
eigenständigen Versicherungsschutz. Mit der Einbeziehung in die
gesetzliche Unfallversicherung ist jetzt der erste wichtige Schritt
gesetzt, um die Arbeit in Werkstätten als Erwerbstätigkeit
anzuerkennen," ist Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich
über die Ankündigung des Ministerrats erfreut. "Der Ausbau zu einer
eigenständigen Kranken- und Pensionsversicherung ist das nächste
Ziel."
Erst die Feststellung der so genannten "Arbeitsunfähigkeit" macht
einen Eintritt in "geschützte Werkstätten" möglich und schließt diese
Personengruppe von der Sozialversicherung aus. Chalupka: "Eine solche
Trennung steht entgegen der 'UN-Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderungen'. Die in Österreich ratifizierte
Konvention sieht einen inklusiven und für alle zugänglichen
Arbeitsmarkt vor. Wir stehen für Gespräche zur Verfügung, und sind
gerne Partner für eine strategische Weiterentwicklung der
österreichischen Werkstättenpolitik."
Rückfragehinweis:
Mag.a Bettina Klinger/Diakonie Österreich Leitung Kommunikation Tel: 409 80 01-14 Mobil: 0664 / 314 93 95 E-Mail: [email protected] Internet: www.diakonie.at
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